İmamoğlu reagiert auf diese Bilder: „Es mag auf morgen verschoben werden, aber es wird nicht ungestraft bleiben“

Der Bürgermeister der Stadtverwaltung Istanbul (İBB), Ekrem İmamoğlu, hat auf seinem Social-Media-Account scharf darauf reagiert, dass Aufnahmen der im Rahmen einer İBB-Operation festgenommenen Personen an die Öffentlichkeit gelangten.

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Im Rahmen der Operationen gegen CHP-geführte Kommunen wurden am Samstag, dem 31. Mai, mehrere Personen festgenommen, darunter die Bürgermeister von fünf großen Bezirken in Istanbul und Adana. Sie wurden heute Morgen von der Istanbuler Polizeidirektion zur medizinischen Untersuchung in das Bayrampaşa-Staatskrankenhaus gebracht. Anschließend wurden die Bürgermeister zur Aussage an das Istanbuler Justizgebäude in Çağlayan überstellt.

Zu den Personen, die nach den polizeilichen Maßnahmen zur medizinischen Untersuchung gebracht wurden, gehören der Bürgermeister von Büyükçekmece, Hasan Akgün, der Bürgermeister von Gaziosmanpaşa, Hakan Bahçetepe, der Bürgermeister von Avcılar, Utku Caner Çaykara, der Bürgermeister von Ceyhan (Adana), Kadir Aydar, die Bürgermeisterin von Seyhan (Adana), Oya Tekin, der stellvertretende Generalsekretär der İBB, Erdal Celal Aksoy, das CHP-Parteiratsmitglied Baki Aydöner sowie der ehemalige CHP-Abgeordnete Aykut Erdoğdu.

Nach Abschluss der medizinischen Untersuchungen wurden die Bürgermeister zum Istanbuler Justizgebäude in Çağlayan gebracht, wo am Vormittag die Befragungen begannen.

Die Bilder der Überstellung der Bürgermeister zwischen Polizeibeamten wurden von zahlreichen Politikern scharf kritisiert. Auch der İBB-Bürgermeister İmamoğlu äußerte sich kritisch zu diesen Aufnahmen.

In der Erklärung von İmamoğlu hieß es:

„Es mag auf morgen verschoben werden, aber es wird nicht ungestraft bleiben. 

Diejenigen, die unsere durch das Volk gewählten Bürgermeister und Bürokraten aufgrund der Worte eines Verleumders bei Morgengrauen durch Hausdurchsuchungen festnehmen, sie wie Kriegsverbrecher aufreihen, filmen und an die Presse weitergeben: Dieses Volk wird diese Schande nicht vergessen. Sie werden sich früher oder später vor dem Gesetz für diese Taten verantworten müssen, denen es an Gewissen, Moral und Recht mangelt.“