Imamoğlus Chefberater Ongun reicht Klage gegen den aus der CHP ausgetretenen Erdem ein

Murat Ongun, Chefberater des Bürgermeisters der Stadt Istanbul (İBB) Ekrem İmamoğlu, hat Klage gegen Eren Erdem eingereicht, der aus der CHP ausgetreten ist, nachdem gegen ihn aufgrund einer Beschwerde Onguns wegen Beleidigung ein Disziplinarverfahren eingeleitet worden war.

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Es wurde bekannt, dass Ongun Anzeige gegen Erdem erstattet hat und die erste Anhörung im November stattfinden wird.

Murat Ongun forderte, dass Erdem aufgrund seiner Äußerungen zu einer Zahlung von 250.000 Türkischen Lira als immaterieller Schadensersatz verurteilt wird.

Der ehemalige CHP-Abgeordnete und stellvertretende Parteivorsitzende Eren Erdem gab gestern seinen Austritt aus der Partei bekannt.

Erdem erklärte, er sei aufgrund der Beschwerde von Murat Ongun, dem Chefberater des Istanbuler Bürgermeisters Ekrem İmamoğlu, vor das Parteidisziplinargericht geladen worden und äußerte: „Die 100 Jahre alte Partei wurde zum Spielzeug von Bürgermeistern gemacht.“

KEINE KLAGEERWIDERUNG VON ERDEM EINGEGANGEN

Dem Bericht von Altan Sancar von Gerçek Gündem zufolge reichte Ongun am 2. Februar 2024 bei der Staatsanwaltschaft Klage ein, mit der Begründung, dass seine Persönlichkeitsrechte verletzt worden seien.

Für den Prozess, der vor dem 9. Zivilgericht erster Instanz in Istanbul verhandelt wird, wurden die Klageschrift und das vom Gericht erstellte Protokoll zur Verfahrenseinleitung am 23. Februar 2024 an Erdem zugestellt.

Bisher wurde jedoch keine Klageerwiderung von Erdem eingereicht. Am 2. August wurde eine Zustellung an das zuständige Bezirksamt (Muhtarlık) an Erdems Wohnort gesendet.

FORDERUNG NACH 250.000 LIRA IMMATERIELLEM SCHADENSERSATZ

In der vom Anwalt Onguns eingereichten Klageschrift wird darauf hingewiesen, dass Erdem Äußerungen gegen Ongun getätigt habe, die nicht der Wahrheit entsprächen, schwere Anschuldigungen enthielten und verleumderischen Charakter hätten; zudem habe sich der Schaden durch die Tatsache erhöht, dass der Beitrag mehr als 1 Million Mal aufgerufen wurde.

In der Klageschrift wurde zudem gefordert, dass Erdem aufgrund seiner Äußerungen zu einer Zahlung von 250.000 Türkischen Lira als immaterieller Schadensersatz verurteilt wird.

Die erste Anhörung des Falls findet am 26. November 2024 vor dem 9. Zivilgericht erster Instanz in Istanbul statt.