Imamoğlus Vorstoß zur „neuen Generation der Organisation“: „Der nationale Wille wurde am schwersten beschädigt“

Der inhaftierte Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, hat in einer Erklärung auf seinem Social-Media-Account scharf auf das von AKP-Parteichef und Präsident Recep Tayyip Erdoğan geäußerte Konzept der „neuen Generation der Organisation“ reagiert. İmamoğlu argumentierte, dass die Regierung ihre Justizgewalt nutze, um den gewählten Willen des Volkes ins Visier zu nehmen, und bezeichnete dies als „das Ende einer Regierung, das Ende des Palastregimes“.

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Der Bürgermeister der Stadt Istanbul (İBB), Ekrem İmamoğlu, äußerte sich in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Account kritisch zu dem von AKP-Parteichef und Präsident Recep Tayyip Erdoğan propagierten Konzept der „neuen Generation der Organisation“.

In seinem Beitrag behauptete İmamoğlu, dass der aktuelle Prozess der demokratischen Politik schade, indem er Begriffe wie „die Seele kaufen, um mit dem Körper einen Sieg zu verkünden, mit Gefängnis und Haft drohen, einen Gewählten in die Knie zwingen und zum Gehorsam zwingen“ verwendete.

Der İBB-Bürgermeister argumentierte, dass der nationale Wille in der Türkei noch nie so stark untergraben worden sei, und behauptete, die Regierung versuche, die Ergebnisse, die sie bei den Wahlen nicht erzielen konnte, nun durch die Justizmechanismen des Staates zu erzwingen.

„Es ist das Ende des Palastregimes“

İmamoğlu verschärfte in seinem Beitrag den Ton seiner politischen Kritik und bezeichnete die aktuellen Entwicklungen als „ein Bild, das auf die letzte Phase der Regierung hindeutet“.

İmamoğlu erklärte: „Dem türkischen Volk gegenüber zu behaupten, man habe gewonnen, indem man die Macht des Staates durch die Justiz nutzt, wenn man an der Wahlurne nicht gewinnen konnte, nur um die eigene Macht zu schützen – das ist das Ende einer Regierung, das Ende des Palastregimes.“ fügte er hinzu.

Am Ende seiner Erklärung wandte sich İmamoğlu an diejenigen, die seiner Meinung nach in diesen Prozess verwickelt sind: „Dieses Volk wird sie niemals vergeben. Denn sowohl das Wort als auch die Ämter gehören dem Volk. An wen verkaufst du etwas, das dir nicht gehört?“ kommentierte er.