Ingenieurinnen teilen ihre Erfolgsgeschichten in Akkuyu: 'Es gibt keine Geschlechterdiskriminierung'

Im Rahmen des Internationalen Frauentags am 8. März tauschten sich Ingenieurinnen, die im Kernkraftwerk Akkuyu in Mersin tätig sind, bei einer dort organisierten Veranstaltung über ihre Erfahrungen aus. Während über die Rolle und die Erfolge von Frauen im Nuklearsektor gesprochen wurde, gab der Generaldirektor von Akkuyu Nükleer AŞ, Sergey Butckikh, bekannt, dass 4.000 Frauen an dem Projekt beteiligt sind.

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Die Moderation der Veranstaltung im KKW Akkuyu übernahm Vasiliy Korelskiy, Pressesprecher und Kommunikationsdirektor von Akkuyu Nükleer AŞ. Bei dem Treffen berichteten die in Akkuyu tätigen Ingenieurinnen von ihren Erfahrungen und Erlebnissen. Die Ingenieurinnen sprachen über ihre Erfolgsgeschichten und beantworteten zudem Fragen von Journalisten.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch eine Besichtigung der Baustelle des KKW Akkuyu organisiert.

Dabei besuchten Journalisten und Ingenieurinnen die „Aussichtsterrasse“, die sich 200 Meter über der Baustelle befindet und Besuchern einen weiten Blick über das Gelände ermöglicht, sowie den Bereich vor dem ersten Kraftwerksblock, das Pumpwerk dieses Blocks und das Ausbildungszentrum.

Die Verantwortlichen informierten die Teilnehmer vor Ort über die Arbeiten.

Der Generaldirektor von Akkuyu Nükleer AŞ, Sergey Butckikh, erklärte, dass 4.000 Frauen am Projekt des KKW Akkuyu beteiligt seien.

Butckikh betonte, dass er stolz auf alle Mitarbeiterinnen sei und sagte: "Wir sind glücklich, unsere Mitarbeiterinnen zu haben, sie sind sehr qualifiziertes Personal. Der Frauenanteil in den Unternehmen von Rosatom liegt bei 33 Prozent. Dieser Wert liegt laut Daten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) über dem Weltdurchschnitt. Weltweit liegt der Anteil von Frauen im Nuklearsektor bei etwa 25 Prozent."

Butckikh führte aus, dass 1.700 der beschäftigten Frauen türkische Staatsbürgerinnen seien, während 2.300 aus Russland und anderen Ländern stammten.

Er betonte, dass es bei Rosatom und Akkuyu Nükleer keine Geschlechterdiskriminierung gebe, und fügte hinzu:

"Frauen arbeiten in verschiedenen Positionen, einschließlich Führungspositionen. Bei der Einstellung neuer Mitarbeiter behandeln wir alle während der Anpassungs-, Vorbereitungs- und Ausbildungsprozesse gleich. Daher können Frauen wie Männer in verschiedenen Positionen tätig sein. Es gibt keinerlei Diskriminierung, weder bei der Bezahlung noch bei den Arbeitsbedingungen."


Zum Abschluss des Programms wurden Geschenke an die Journalistinnen und Mitarbeiterinnen überreicht und Blumen verteilt.