Inhaftierter Krebspatient Eren Odabaş reicht Antrag auf Behandlung ein
Der an Krebs erkrankte Eren Odabaş, Vorstandsmitglied des Pir Sultan Abdal Kulturvereins Gazi Şehitleri Cemevi, der nach seiner Verhaftung am 9. Februar vom Silivri-Gefängnis in das Hochsicherheitsgefängnis Sincan Nr. 1 in Ankara verlegt wurde, hat einen Antrag auf Verlegung in ein Gefängnis in der Nähe von Istanbul gestellt, um seine Behandlung fortsetzen zu können.
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Eren Odabaş, Vorstandsmitglied des Pir Sultan Abdal Kulturvereins (PSAKD) Gazi Şehitleri Cemevi, wurde am 6. Februar festgenommen und am 9. Februar inhaftiert.
Odabaş, der an Krebs erkrankt ist, wurde zunächst in das Silivri-Gefängnis gebracht. Kurz darauf erfolgte seine Verlegung in das Hochsicherheitsgefängnis Sincan Nr. 1 in Ankara.
Odabaş hat einen Antrag auf Verlegung in ein Gefängnis in der Nähe von Istanbul gestellt, um den Zugang zur Medizinischen Fakultät Istanbul für die Fortsetzung seiner Krebsbehandlung zu gewährleisten.
Auch das Onkologische Institut der Universität Istanbul hat für Odabaş ein entsprechendes Schreiben verfasst.
In dem Antrag, in dem betont wird, dass die medizinische Versorgung für Odabaş lebenswichtig ist, heißt es: "Da dies die bisherigen Behandlungen und Nachsorgeuntersuchungen sowie alle weiteren Therapieoptionen beeinflussen würde, ist es als allgemeines Prinzip erforderlich, dass die Behandlung und Nachsorge des Patienten in einem einzigen Zentrum (wenn möglich dort, wo die ersten Behandlungen durchgeführt wurden) erfolgt."