Neue Erklärung zum 1. Mai von Innenminister Yerlikaya: 'Kein Verbot'

Innenminister Ali Yerlikaya äußerte sich beim Empfang zum 23. April. Yerlikaya sagte: „Dass der 1. Mai nicht auf dem Taksim-Platz gefeiert wird, ist kein Verbot, sondern eine Einschränkung, die seit 7 Jahren angewendet wird.“

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Der 1. Mai, an dem jedes Jahr Tausende von Arbeitern zusammenkommen, um ihre gewerkschaftlichen Rechte zu artikulieren und in diesem Rahmen Märsche und Veranstaltungen organisieren, wird auch in diesem Jahr nicht auf dem Taksim-Platz gefeiert werden können.

Innenminister Ali Yerlikaya erklärte in seiner Stellungnahme zu dem Verbot, dass das Ausbleiben der 1.-Mai-Feierlichkeiten auf dem Taksim-Platz kein Verbot darstelle, sondern eine seit 7 Jahren bestehende Einschränkung sei. Er wies darauf hin, dass der 1. Mai wie schon seit 2012 auch in diesem Jahr nicht auf dem Taksim-Platz begangen werde.

Yerlikaya beantwortete beim Empfang im Zeremoniensaal des Parlaments anlässlich des 23. April, dem Tag der Nationalen Souveränität und des Kindes sowie dem 104. Jahrestag der Eröffnung der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM), Fragen von Journalisten. Auf die Frage nach der Erklärung des Gouverneursamts von Istanbul, die auch Entscheidungen des Verfassungsgerichts enthielt, betonte er, dass die Entscheidung des Verfassungsgerichts genau gelesen werden müsse.

Yerlikaya gab an, die Entscheidung des Verfassungsgerichts gelesen zu haben, und fügte hinzu, dass die DİSK-Vorsitzende Arzu Çerkezoğlu und ihre Kollegen ihn besucht hätten und sie diese gemeinsam gelesen hätten.

Yerlikaya erklärte, dass im Rahmen des Gesetzes Nr. 2911 in Istanbul und allen anderen Städten bei entsprechender Anmeldung alle zuvor deklarierten Plätze für Kundgebungen offen stünden, es aber in Bezug auf den Taksim kein absolutes Verbot gebe, sondern eine seit 7 Jahren praktizierte Teilbeschränkung.

Yerlikaya merkte an, dass er sich auch mit den Vorsitzenden der Konföderationen getroffen habe und betonte, dass man sich wünsche, dass der 1. Mai in einer schönen Weise gefeiert werde.

„WELCHEN KUNDGEBUNGSPLATZ SIE AUCH WOLLEN, ER STEHT IHNEN ZUR VERFÜGUNG“

Minister Yerlikaya erklärte: „Sie werden Termine vereinbaren, um mit jeweils 100 Personen Kränze niederzulegen, eine Schweigeminute abzuhalten und eine Presseerklärung abzugeben; wir haben ihnen allen Termine gegeben, und die Terminvergabe ist weiterhin offen. Was die Kundgebungen betrifft, so steht ihnen jeder Platz zur Verfügung, den sie sich wünschen, sei es in Istanbul oder in anderen Provinzen.“