Innenministerium reicht Klage gegen Reina-Attentäter ein: 'Dem Finanzministerium ist ein Schaden entstanden, wir fordern Schadensersatz von den Beklagten'
Bei dem Terroranschlag auf den berühmten Nachtclub Reina in Istanbul-Ortaköy in der Silvesternacht 2017 kamen 39 Bürger ums Leben. Das Innenministerium, das Schadensersatz geleistet hatte, hat nun eine Zivilklage gegen die Attentäter eingereicht.
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In der Silvesternacht 2017 wurde ein Terroranschlag auf den Nachtclub Reina in Ortaköy verübt. Bei dem Anschlag, bei dem 39 Menschen ihr Leben verloren und zahlreiche weitere verletzt wurden, wurde der Täter Abdulkadir Masharipov wegen "Verletzung der Verfassung" und "vorsätzlicher Tötung" zu 40-mal lebenslanger Haft unter erschwerten Bedingungen sowie zu 1368 Jahren Gefängnis verurteilt. İlyas Mamaşaripov, der als einer der Planer des Terroranschlags gilt und Abdulkadir Masharipov unterstützt haben soll, wurde wegen "Beihilfe zur Verletzung der Verfassung", "Beihilfe zum vorsätzlichen Mord" und "Beihilfe zum versuchten vorsätzlichen Mord" zu 1452 Jahren Haft verurteilt.
MINISTERIUM REICHT KLAGE EIN
Wie Özge Eğrikar von der Zeitung Hürriyet berichtet, hat das Innenministerium eine neue Klage gegen die Terroristen Masharipov und Mamaşaripov eingereicht, um die 1 Million 873 Tausend 915 Lira und 57 Kuruş, die das Ministerium an die Familie des beim Reina-Anschlag getöteten Koray Karakoç gezahlt hatte, zuzüglich Zinsen zurückzufordern. In der beim Istanbuler Zivilgericht erster Instanz eingereichten Klageschrift heißt es: "Dem Finanzministerium ist ein Schaden entstanden. Wir fordern Schadensersatz von den Beklagten".