Instagram hatte Beitrag des malaysischen Premierministers zu Haniye gelöscht... Jetzt folgte eine Entschuldigung

Meta hatte das Social-Media-Konto des malaysischen Premierministers Anwar Ibrahim eingeschränkt, nachdem dieser Beiträge zur Ermordung des politischen Hamas-Führers Ismail Haniye veröffentlicht hatte. Nachdem das Büro des Premierministers eine Erklärung für die Löschung der Beiträge gefordert hatte, entschuldigte sich das US-Unternehmen bei Premierminister Ibrahim.

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Meta Platforms Inc., die Muttergesellschaft von Instagram, Facebook und WhatsApp, hat sich dafür entschuldigt, Beiträge des malaysischen Premierministers Anwar Ibrahim zur Tötung des politischen Hamas-Führers Ismail Haniye in der vergangenen Woche gelöscht zu haben.

Die Entschuldigung erfolgte einen Tag, nachdem das Büro des Premierministers Vertreter von Meta einbestellt hatte, um eine Erklärung dafür zu verlangen, warum die Facebook- und Instagram-Beiträge des Regierungschefs zum Tod von Haniye entfernt wurden.

In einer von Meta übermittelten Erklärung hieß es: „Wir entschuldigen uns für einen operativen Fehler, der dazu führte, dass Inhalte auf den Facebook- und Instagram-Seiten des Premierministers entfernt wurden. Die Inhalte wurden mit dem entsprechenden Nachrichtenwert-Label wiederhergestellt.“

WAS WAR PASSIERT?

Der politische Hamas-Führer Haniye wurde am Mittwoch in der iranischen Hauptstadt Teheran bei einem Attentat getötet, für das Israel verantwortlich gemacht wird. Zu den Beiträgen von Premierminister Anwar Ibrahim gehörte auch ein Video, in dem der Premierminister ein Telefonat mit einem Hamas-Vertreter führte und sein Beileid aussprach.

In einem von Meta auf Instagram hinterlegten Hinweis hieß es, die Beiträge seien entfernt worden, da sie mit „gefährlichen Personen und Organisationen“ in Verbindung stünden.

Das Büro des Premierministers hatte die Löschung der Beiträge durch Meta als „offensichtliche Unterdrückung der Meinungsfreiheit“ bezeichnet und eine Entschuldigung des Technologiegiganten gefordert.

Der malaysische Regierungschef hatte dem Technologiekonzern in der vergangenen Woche „Feigheit“ vorgeworfen, weil dieser seine Beiträge gelöscht hatte.

BEITRAG DES TÜRKISCHEN PRÄSIDIUMS FÜR RELIGIONSANGELEGENHEITEN GELÖSCHT

Darüber hinaus wurde kürzlich auch ein Beitrag des türkischen Präsidiums für Religionsangelegenheiten (Diyanet) über das in Istanbul abgehaltene Trauergebet für Haniye von Facebook gelöscht, und für das betreffende Konto wurde eine einmonatige Veröffentlichungssperre verhängt.