Internationales Komitee vom Roten Kreuz gibt Tötung eines Sanitäters bei Krankentransport bekannt

Das in der Schweiz ansässige Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat bekannt gegeben, dass ein Sanitäter, der im Feldlazarett des Roten Kreuzes in Rafah tätig war, gestern während eines Krankentransports erschossen wurde. Das IKRK erklärte, der Mitarbeiter sei auf dem Rückweg nach einem Patiententransport getötet worden. Das Komitee betonte, dass medizinisches Personal seine Aufgaben sicher ausführen können müsse, und wies auf die weit verbreitete Gewalt hin, der die Zivilbevölkerung im Gazastreifen ausgesetzt ist.

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Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat bekannt gegeben, dass Alaa Al-Derawi, ein Sanitäter für Notfälle im Feldlazarett des Palästinensischen Roten Halbmonds in Rafah, gestern während seines Dienstes erschossen wurde.

Das IKRK erklärte, Alaa sei auf dem Rückweg nach einem Patiententransport getötet worden. Das Komitee betonte, dass medizinisches Personal seine Aufgaben sicher ausführen können müsse, und wies auf die weit verbreitete Gewalt hin, der die Zivilbevölkerung im Gazastreifen ausgesetzt ist. Das IKRK mahnte, die Lage im Gazastreifen dürfe nicht als „neue Normalität“ akzeptiert werden, und erklärte: „Wir erfahren mit großer Bestürzung, dass ein weiterer Mitarbeiter des Palästinensischen Roten Halbmonds im Gazastreifen getötet wurde, während er Menschen lebensrettende Hilfe leistete.“ Das IKRK hatte am 3. Dezember 2023 die Überführung von 105 Geiseln aus dem Gazastreifen vermittelt und die Geiseln mit Krankenwagen in Sicherheit gebracht.