Interview-Krise: Aufruf zur Gerechtigkeit bei Lehrerernennungen durch Zorlu von der İYİ-Partei

Der Abgeordnete der İYİ-Partei für Ankara, Kürşad Zorlu, erklärte, dass die Ergebnisse der Vorstellungsgespräche für Lehrerernennungen schnellstmöglich bekannt gegeben werden müssten, und kritisierte das vom Bildungsministerium angewandte Interviewsystem.

12punto

Der Abgeordnete der İYİ-Partei für Ankara, Kürşad Zorlu, äußerte seine Kritik an der Verzögerung der Ergebnisse der Vorstellungsgespräche bei Lehrerernennungen. 

In einer Pressekonferenz im Parlament erklärte Zorlu, dass die vom Bildungsministerium bei der Lehrereinstellung angewandte 50-Prozent-Interviewregel rechtswidrig sei.

Zorlu kritisierte, dass das Bildungsministerium im Interviewsystem die Ergebnisse der mündlichen Prüfungen zusammen mit den KPSS-Ergebnissen bewerte. Er betonte, dass diese Praxis nicht rechtmäßig sei und sie diesbezüglich verschiedene Gespräche geführt hätten. Da das Ministerium jedoch keinen Rückzieher mache, habe man das Interviewverfahren vor Gericht gebracht und einen Antrag auf einstweilige Verfügung gestellt.

Zorlu wies darauf hin, dass das Gericht trotz eines Zeitraums von fast zwei Monaten noch nicht auf diesen Antrag reagiert habe, und erklärte:

„Dabei hätte unser Antrag auf einstweilige Verfügung angesichts dieser Praxis, die nur schwer wiedergutzumachende Schäden verursachen wird, dringend entschieden werden müssen. Die Anfang Juli begonnenen Vorstellungsgespräche sind beendet. Doch seit Tagen werden die Ergebnisse nicht bekannt gegeben. Das Ministerium veröffentlicht sie wahrscheinlich deshalb nicht, weil es die Gefahr sieht, dass die Justiz eine Entscheidung zur Aufhebung der Praxis treffen könnte. Verursachen Sie keine neue Ungerechtigkeit. Veröffentlichen Sie umgehend die Ergebnisse der Vorstellungsgespräche." 

Zorlu erklärte zudem, dass die Praxis der kostenlosen Mittagsverpflegung für Vorschulkinder fortgesetzt werden müsse. Er äußerte auch, dass sie zahlreiche Beschwerden bezüglich der Altenheime erhalten hätten. Zorlu betonte, dass die Zahl der Altenheime stetig abnehme und Tausende Bürger auf einen Platz in diesen Einrichtungen warteten, weshalb dieses Problem schnellstmöglich gelöst werden müsse.