IPA-Präsident Buğra Gökçe: Erklärte die marginale Abweichung bei den Lebensmittelpreisen in der Türkei anhand von Daten

Der Präsident der Istanbuler Planungsagentur (IPA), Buğra Gökçe, erklärte: "Aufgrund der hohen Lebensmittelinflation im Ramadan können unsere Bürger weder das Sahur-Essen noch das Iftar-Essen unbeschwert genießen. Die Misswirtschaft in der Wirtschaft trifft die Tische der Bürger schwer."

12punto

Der IPA-Präsident Buğra Gökçe gab an, dass die Türkei unter den 57 Mitgliedsländern der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) die höchste Lebensmittelinflation aufweist. Der Beitrag, den Gökçe über sein Social-Media-Konto teilte, lautet wie folgt:

"Die Türkei ist das Land mit der höchsten Lebensmittelinflation unter den 57 Mitgliedsländern der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC). Während für 8 der 57 OIC-Mitgliedsländer aufgrund von Konfliktbedingungen oder lokalen Problemen keine aktuellen Daten zur Lebensmittelinflation vorliegen, liegt die durchschnittliche Lebensmittelinflation in den verbleibenden 49 Ländern bei 6,7. Ohne die Türkei liegt die durchschnittliche Lebensmittelinflation sogar bei nur 6...

In der Türkei lag die Lebensmittelinflation laut offiziellen Zahlen bei 41,7 Prozent. Ein großer Teil unserer Bevölkerung ist mit Werten konfrontiert, die weit über dieser Inflationsrate liegen. Dennoch folgen auf die Türkei der Iran mit 27,3 Prozent, Nigeria mit 26 Prozent, Palästina mit 21,8 Prozent und der Libanon mit 20,8 Prozent.

"MARGINAL ABGEWICHEN"

Während die Lebensmittelinflation in Bangladesch 10,7 Prozent betrug, lag sie in Togo bei 9,1 Prozent, in Kamerun bei 7,3 Prozent und in Burkina Faso bei 8,9 Prozent.

In Uganda liegt die jährliche Lebensmittelinflation bei 0,6 Prozent. In Afghanistan (-3 Prozent) und Pakistan (-3,1 Prozent) sind die Lebensmittelpreise im Vergleich zum Vorjahr gesunken.

Auch weltweit neigen die Lebensmittelpreise dazu, zu sinken. Der FAO-Lebensmittelpreisindex fiel gegenüber Dezember um 2,1 Punkte auf 124,9. Dieses Niveau entspricht in etwa dem Preisniveau vom August 2008.

Die Lebensmittelpreise in der Türkei sind sowohl vom weltweiten Trend als auch von den OIC-Mitgliedsländern marginal abgewichen. Der Hauptgrund hierfür ist der Wertverlust der türkischen Lira aufgrund der angewandten Wirtschaftspolitik, die allgemeine Verarmung und die hohe Inflation. Leider können unsere Bürger aufgrund der hohen Lebensmittelinflation im Ramadan weder das Sahur-Essen noch das Iftar-Essen unbeschwert genießen. Die Misswirtschaft in der Wirtschaft trifft die Tische der Bürger schwer."