Iran trifft Öltanker: 'Ohne Genehmigung durchgefahren, die Rechnung wurde präsentiert'
Die iranischen Revolutionsgarden haben einen Öltanker aus den Vereinigten Arabischen Emiraten angegriffen, da dieser laut ihren Angaben versucht habe, die Meerenge ohne Genehmigung und ohne Zahlung der Gebühren zu passieren.
In der Straße von Hormus, dem Herzen des globalen Ölhandels, ist die Spannung sprunghaft angestiegen. Die iranischen Revolutionsgarden gaben bekannt, einen Öltanker der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) mit einer Kamikaze-Drohne präzise getroffen zu haben, da dieser versucht habe, die Meerenge ohne Genehmigung und ohne Zahlung der fälligen Gebühren zu durchqueren.
Im Nahen Osten kam es zu einer Eilmeldung, die die Energiekorridore in Brand setzen könnte. Die Armee der iranischen Revolutionsgarden intervenierte militärisch gegen Handelsschiffe, die sich nach ihrer Darstellung nicht an die Regeln in der Straße von Hormus gehalten hätten. Offiziellen Angaben zufolge wurde ein Tanker, der die Meerenge ohne die erforderlichen gesetzlichen Zahlungen und Anmeldungen passieren wollte, aus der Luft mit einer Kamikaze-Drohne ins Visier genommen und getroffen.
''SIE HABEN DEN TANKER AM SCHORNSTEIN GETROFFEN''
Militärische Aufnahmen der erschreckenden Momente, in denen der Öltanker, der eindeutig den VAE zugeordnet werden konnte, getroffen wurde, verbreiteten sich in kürzester Zeit über die sozialen Medien weltweit.
In den veröffentlichten Aufzeichnungen war zu sehen, dass eine im Iran hergestellte Einweg-Kamikaze-Drohne des Typs "Raad-3", die mit einer Kameraausrüstung ausgestattet ist, verwendet wurde. Die Momente, in denen die Kamikaze-Drohne genau den Schornsteinbereich des riesigen Öltankers ansteuerte, der durch den Golf fuhr, und dort explodierte, wurden sekündlich von der Kamera festgehalten.
"DIESER VORFALL IST EINE AUSNAHME, DIE KONTROLLE LIEGT VOLLSTÄNDIG BEI UNS"
Während nach dem Angriff auf den globalen Märkten die Alarmglocken schrillten, kam von iranischer Seite eine Erklärung, die die Situation zwar entschärfen, aber gleichzeitig eine Drohung aussprechen sollte. Die Revolutionsgarden argumentierten, dass es sich bei den Vorfällen nicht um eine systematische Blockade, sondern um "eine Ausnahme" handele, und verkündeten ihre absolute Herrschaft in der Region mit folgenden Worten:
"In den letzten 24 Stunden haben 26 Schiffe, darunter Öltanker, Containerschiffe und andere Handelsschiffe, die Straße von Hormus unter der Koordination und Sicherheitsüberwachung unserer Streitkräfte sicher passiert."
''SCHIFFE OHNE GENEHMIGUNG SIND ZIELE''
Die Marine der iranischen Revolutionsgarden wiederholte ihre Warnung an die Handelsflotten und betonte in scharfem Ton, dass "die Durchfahrten durch die Straße von Hormus derzeit über ein strenges Genehmigungs- und Koordinationssystem abgewickelt werden, das vollständig von unseren Streitkräften verwaltet wird". Es wurde signalisiert, dass Schiffe, die sich nicht an dieses System halten, mit ähnlichen militärischen Sanktionen rechnen müssen.