Iran warnt Golfstaaten vor US-Angriffen

Nach den US-Angriffen der letzten 24 Stunden hat das iranische Außenministerium die Golfstaaten dazu aufgerufen, ihr Territorium nicht für militärische Angriffe zur Verfügung zu stellen.

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Das iranische Außenministerium hat angesichts der US-Angriffe auf den Iran in den letzten 24 Stunden einen dringenden Appell an die Golfstaaten gerichtet und die Botschaft übermittelt, dass diese Länder ihr Territorium nicht für militärische Angriffe nutzen lassen dürfen.

In einer vom iranischen Außenministerium veröffentlichten Erklärung wurde behauptet, dass bei den Luftoperationen der USA gegen den Iran aktiv Militärstützpunkte in einigen Golfstaaten der Region genutzt wurden. Die iranische Führung betonte in ihrer Warnung, dass derartige Angriffe gegen das Völkerrecht und die Charta der Vereinten Nationen verstießen.

In der Erklärung wurde die scharfe Verurteilung der Angriffe der letzten 24 Stunden ausgesprochen. Zudem wurde behauptet, dass die vom US-Militär angegriffenen Ziele größtenteils Gebiete mit ziviler Bevölkerung seien und die Regierung in Washington somit Kriegsverbrechen begehe. Darüber hinaus wurde festgehalten, dass diese Angriffe die Bemühungen zur Deeskalation der Spannungen in der Region erschwerten und bestehende Vereinbarungen vollständig verletzten.

Der Iran ging zudem gesondert auf die Interventionen der USA ein, die die Sicherheit in der Straße von Hormus gefährden. In der Bewertung wurde betont, dass die USA den Frieden in der Region gefährdeten und ein Klima der Unsicherheit in der Meerenge schüfen.

In der Mitteilung wurde zudem daran erinnert, dass die Nachbarländer und die Staaten der Region gemäß dem Völkerrecht verpflichtet seien zu garantieren, dass ihr Territorium nicht für militärische Angriffe gegen den Iran genutzt wird. Der Iran kündigte an, dass eine Reaktion auf die Quelle der Angriffe auf sein Territorium als Akt der 'Selbstverteidigung' gewertet werde.