Irans Interimspräsident Mochber: 'Das Ereignis wird keine Lücke in der Staatsführung hinterlassen'

Nach dem Tod des iranischen Präsidenten Ebrahim Raisi bei einem Hubschrauberabsturz erklärte der zum Interimspräsidenten ernannte Mohammad Mochber, dass der Vorfall zwar sehr schwerwiegend sei, jedoch zu keinerlei Lücke in der Staatsführung führen werde.

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Laut der iranischen Nachrichtenagentur Borna äußerte sich Mochber während einer Kabinettssitzung zu dem Hubschrauberabsturz, der zum Tod von Raisi führte.

Mochber sagte: "Das Ereignis ist für den Staat, die Nation und den Führer des Landes (Ali Chamenei) sehr schwerwiegend. Aber dieses bedeutende Ereignis wird unter der Führung des Oberhauptes (Chamenei) keine Lücke in der Staatsführung hinterlassen. Das Volk kann sich dessen sicher sein."

Er appellierte an die Staatsbediensteten und betonte, dass sie bei der Erfüllung ihrer Aufgaben unter keinen Umständen nachlässig werden dürften.

DER HUBSCHRAUBERABSTURZ UND DIE FOLGEN

Präsident Raisi nahm gestern an einer Zeremonie zur Einweihung eines Staudamms an der iranisch-aserbaidschanischen Grenze teil. Auf dem Rückweg in das Landesinnere verunglückte der Hubschrauber, in dem sich neben Raisi auch Außenminister Hossein Amir-Abdollahian und weitere Beamte befanden.

Auf Ersuchen des Iran setzte die Türkei für die Such- und Rettungsarbeiten eine unbemannte Luftfahrzeug-Drohne (UAV) vom Typ Akıncı ein. Die von der Akıncı-Drohne lokalisierten Koordinaten des Hubschrauberwracks wurden an die iranischen Behörden weitergegeben.

Die iranischen Einsatzkräfte, die den identifizierten Ort erreichten, stellten fest, dass es keine Überlebenden des Absturzes gab.

Nachdem der Tod von Raisi bestätigt wurde, wurde der Erste Vizepräsident Mohammad Mochber zum Interimspräsidenten ernannt.

Gemäß der iranischen Verfassung muss ein Gremium, bestehend aus dem Parlamentspräsidenten, dem Vorsitzenden der Justiz und dem Ersten Vizepräsidenten, die notwendigen Vorkehrungen treffen, um innerhalb von maximal 50 Tagen einen neuen Präsidenten zu wählen.

Im Iran werden die Präsidenten vom Volk aus den Kandidaten gewählt, die vom Wächterrat zugelassen wurden.