Irans religiöses Oberhaupt Chamenei spricht in der Freitagspredigt: Das Detail mit dem „Gewehr“

Das religiöse Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, hat sich mit scharfen Worten gegen Israel geäußert. Chamenei, der zum ersten Mal seit vier Jahren wieder das Freitagsgebet leitete, betonte, dass der Widerstand in der Region auch nach der Tötung seiner Anführer keinen Rückschritt machen werde. Auffällig war zudem, dass Chamenei mit einem Gewehr an seiner Seite zur Freitagspredigt erschien.

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Das religiöse Oberhaupt des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, hat nach vier Jahren Pause in der Hauptstadt Teheran das Freitagsgebet geleitet und eine Ansprache gehalten.

Vor dem Gebet, an dem neben hochrangigen politischen und militärischen Vertretern zehntausende Menschen in der Imam-Chomeini-Moschee in Teheran teilnahmen, fand eine Gedenkfeier für den Hisbollah-Anführer Hassan Nasrallah statt, der bei einem israelischen Angriff auf Beirut am 27. September getötet wurde.

SCHARFE BOTSCHAFTEN VON CHAMENEI

In seiner Freitagspredigt sandte Chamenei klare Botschaften an Israel und erklärte: „Der Widerstand in der Region wird keinen Rückschritt machen, selbst wenn seine Anführer getötet werden.“ Chamenei sprach über den Tod des Hisbollah-Chefs Nasrallah und bezeichnete die Vergeltungsmaßnahmen des Iran gegen Israel als „legitime Selbstverteidigung“.

Der iranische Führer betonte zudem die Entschlossenheit des Widerstands in der Region und erklärte, dass man Israel bei Bedarf erneut angreifen könne. Während der Predigt war zu beobachten, dass Chamenei ein Gewehr bei sich trug.

Diese scharfen Äußerungen verdeutlichten einmal mehr, dass es keine Änderung in der Haltung des Iran und seiner Verbündeten gegenüber Israel geben wird.