2,674 Millionen Lira Strafe gegen İSKİ wegen Umweltverstoßes

Das Ministerium für Umwelt, Urbanisierung und Klimawandel hat gegen die Istanbuler Wasser- und Kanalisationsverwaltung (İSKİ) wegen Abwassereinleitungen in Üsküdar eine Geldstrafe in Höhe von 2,6 Millionen Lira verhängt.

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Das Ministerium für Umwelt, Urbanisierung und Klimawandel hat gegen die zur Stadtverwaltung Istanbul gehörende Generaldirektion der Istanbuler Wasser- und Kanalisationsverwaltung (İSKİ) eine Geldstrafe in Höhe von 2 Millionen 674 Tausend 708 Lira verhängt.

Das Ministerium gab eine entsprechende Erklärung ab. Darin wurde mitgeteilt, dass die Strafe aufgrund der Einleitung von häuslichem Abwasser durch die İSKİ vor dem Kuleli-Militärgymnasium im Istanbuler Stadtteil Üsküdar in das Marmarameer verhängt wurde. Bei einer Kontrolle durch Teams der Provinzdirektion Istanbul am 23. Februar sei festgestellt worden, dass Abwasser eingeleitet wurde.

Der Erklärung zufolge stellten die Teams fest, dass das Abwasser, das in den tiefsten Punkt des Marmarameeres – einem besonderen Umweltschutzgebiet (ÖÇK) – floss, eine bräunliche Farbe aufwies und schäumte.

Zudem wurde in der Erklärung Folgendes festgehalten:

"Die Analyse der Abwasserprobe ergab, dass die Grenzwerte für 'absetzbare Stoffe', 'biochemischen Sauerstoffbedarf' und 'Gesamtstickstoffparameter' überschritten wurden. Da es sich um den zweiten Verstoß dieser Art handelte, wurde gemäß dem Umweltgesetz eine doppelte Sanktion in Höhe von 2 Millionen 674 Tausend 708 Lira als Verwaltungsstrafe verhängt."

Es wurde daran erinnert, dass die Teams des Ministeriums bereits am 12. Januar nach einem Hinweis eine Kontrolle an derselben Stelle durchgeführt hatten und gegen die İSKİ damals eine Verwaltungsstrafe in Höhe von 1 Million 337 Tausend 354 Lira verhängt worden war.