İsmailağa-Gemeinde verteidigt Handel mit Israel! 'Ich bin nicht dagegen'

Während die Angriffe Israels auf den Gazastreifen seit dem 7. Oktober andauern, erklärte İsmail Hünerlice von der İsmailağa-Gemeinde, dass er nichts gegen den Export türkischer Waren nach Israel einzuwenden habe.

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Israel hat bei seinen Angriffen auf den Gazastreifen bisher über 31.000 Palästinenser getötet.

Während in der Türkei weiterhin zu einem „Boykott“ gegen Israel aufgerufen wird, setzt die Regierung den Handel mit Israel, insbesondere im Bereich Eisen und Stahl, fort.

Während die Debatten anhalten, ist das Thema nun auch auf die Agenda der İsmailağa-Gemeinde gelangt.

Wie aus einem Bericht von BirGün hervorgeht, äußerte sich İsmail Hünerlice von der İsmailağa-Gemeinde vor Mitgliedern zum Handel mit Israel und bezeichnete diesen als „normal“ mit folgenden Worten:

"ICH BIN NICHT DAGEGEN"

„Einige von uns sagen: ‚Warum schickt unser Land Waren dorthin?‘ Nun, selbst in einer Kriegssituation besagt unser islamisches Recht: ‚Der Bürger hat keine Schuld.‘ Wenn man Krieg führt, gibt es dort 5 Millionen Menschen bei 50.000 Kämpfern... Sollen diese 5 Millionen Menschen verhungern? Der Islam tut so etwas nicht, er lässt Menschen nicht verhungern. Deshalb bin ich nicht dagegen, dass unser Land Produkte dorthin (nach Israel) schickt. Wenn Waffen an die Juden geschickt würden, dann wäre das etwas anderes... Darüber könnte man diskutieren.“

ES WAR AUCH BEKANNT GEWORDEN, DASS WAFFEN VERKAUFT WURDEN

Das Türkische Statistikinstitut (TÜİK) hatte erklärt, dass Teile für „Jagd- und Sportwaffen“ aus der Türkei nach Israel exportiert wurden, und auf die Berichte wie folgt reagiert:

„Die Exporte nach Israel im Rahmen des Kapitels 93 im Zeitraum Januar-November 2023 beliefen sich auf insgesamt 903.000 US-Dollar, die Exporte im November auf 80.000 US-Dollar.

Die in den Nachrichten erwähnten Waffen und Munitionsprodukte bestehen aus ‚nicht für Kriegszwecke bestimmten Schusswaffen‘ unter der Tarifnummer 9303, ‚Teilen und Zubehör für Revolver und Pistolen‘ unter der Tarifnummer 9305 sowie Schwertern, Macheten, Bajonetten und ähnlichen Produkten unter der Tarifnummer 9307.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es sich bei den von der Türkei nach Israel exportierten Produkten unter Kapitel 93 nicht um Kriegswaffen und Munition handelt, sondern um Waffen für den persönlichen Gebrauch, Sport, Jagd usw. sowie deren Teile und Zubehör.“