Israel bombardiert eine weitere Moschee im Gazastreifen
Die Zahl der bei den israelischen Luftangriffen auf den blockierten Gazastreifen zerstörten Moscheen ist auf 6 gestiegen.
AA
Bei Luftangriffen israelischer Kampfflugzeuge wurde die Al-Susi-Moschee im Westen von Gaza zerstört.
Nach Angaben von Augenzeugen bombardierten israelische Kampfflugzeuge die Al-Susi-Moschee im Flüchtlingslager Al-Shati im Westen von Gaza mit Raketen. Es wurde berichtet, dass es bei dem Angriff Tote und Verletzte gab, eine genaue Zahl wurde jedoch nicht genannt.
Mit dieser Zerstörung ist die Zahl der Moscheen, die bei den israelischen Luftangriffen auf den blockierten Gazastreifen seit dem 7. Oktober zerstört wurden, auf 6 gestiegen.
Israel hatte zuvor bereits die Al-Yarmouk-, Al-Amin-Muhammad-, Ahmed-Yasin-, Muhammad-al-Habib- und Al-Garbi-Moscheen in Gaza angegriffen.
WAS WAR GESCHEHEN?
Der militärische Flügel der Hamas, die Izz ad-Din al-Qassam-Brigaden, hatte am Morgen des 7. Oktober einen umfassenden Angriff auf Israel unter dem Namen „Al-Aqsa-Flut“ gestartet.
Während Tausende Raketen aus Gaza in Richtung Israel abgefeuert wurden, stürmten palästinensische bewaffnete Gruppen den Grenzübergang Beit Hanun-Erez an der Grenze zwischen Gaza und Israel und übernahmen die Kontrolle.
Die bewaffneten Gruppen drangen anschließend von dort in israelische Siedlungen ein, woraufhin die israelische Armee mit Dutzenden Kampfflugzeugen einen Angriff auf den Gazastreifen startete.
Das palästinensische Gesundheitsministerium in Gaza gab bekannt, dass bei den israelischen Angriffen auf Gaza 493 Menschen ihr Leben verloren haben und 2.751 Personen verletzt wurden.
Im besetzten Westjordanland kamen bei Schüssen israelischer Soldaten in verschiedenen Städten 15 Palästinenser ums Leben.
In der israelischen Presse wurde berichtet, dass bei den Angriffen bisher mehr als 700 Israelis getötet und 2.315 Menschen verletzt wurden.