Israel konnte dem US-Druck nicht standhalten: 50 Lkw mit humanitärer Hilfe zugelassen
Israel konnte dem Druck der USA nicht länger standhalten und ließ die Einfahrt von lediglich 50 Lkw mit humanitärer Hilfe in den Norden des Gazastreifens zu.
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Israel setzt seine Angriffe auf den Gazastreifen fort. Bei den Angriffen, bei denen Zivilisten ins Visier genommen wurden, kamen zahlreiche Kinder ums Leben. Israel, das für die Behinderung humanitärer Hilfslieferungen in den Gazastreifen kritisiert wurde, konnte dem Druck diesmal nicht standhalten und ließ 50 Lkw mit Hilfsgütern zu.
In einer Erklärung der für die Koordinierung der Regierungsaktivitäten in den palästinensischen Gebieten zuständigen israelischen Behörde (COGAT) wurde mitgeteilt, dass 50 aus Jordanien kommende Lkw mit humanitärer Hilfe in den Norden des Gazastreifens geschickt wurden.
Es wurde angegeben, dass die Hilfsgüter Lebensmittel, Wasser, medizinisches Material und Unterkunftsbedarf enthalten.
Nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) hatte Israel seit dem 1. Oktober keine humanitären Hilfslieferungen in den Norden des Gazastreifens mehr zugelassen.
Dies ist die erste humanitäre Hilfe, die im Oktober in den Norden des Gazastreifens gelangte, wo Israel seine intensiven Angriffe fortsetzt und etwa 400.000 Menschen eingeschlossen sind.
Dass Israel die Einfahrt von humanitärer Hilfe in den Norden des Gazastreifens – wenn auch in geringem Umfang – wieder zulässt, erfolgt nach dem Druck, den die US-Regierung auf Tel Aviv ausgeübt hat.
Der Sprecher des US-Außenministeriums, Matthew Miller, hatte gestern erklärt, dass man von der israelischen Regierung verlange, innerhalb von 30 Tagen Maßnahmen zur „Verbesserung der humanitären Lage“ im Gazastreifen zu ergreifen.
Darüber hinaus war bekannt geworden, dass US-Außenminister Antony Blinken und Verteidigungsminister Lloyd Austin einen Brief an den israelischen Verteidigungsminister Yoav Gallant und den Minister für strategische Angelegenheiten Ron Dermer geschrieben hatten, in dem sie ihre Besorgnis über das Ausmaß der den Gazastreifen erreichenden humanitären Hilfe zum Ausdruck brachten.