Israel setzt Angriffe auf den Südlibanon trotz Waffenruhe fort
Trotz der unter US-Vermittlung erzielten Waffenruhe lässt die militärische Aktivität an der libanesischen Grenze nicht nach. Die israelischen Verteidigungskräfte (IDF) gaben bekannt, in den letzten 24 Stunden 25 Ziele im Südlibanon, die angeblich der Hisbollah gehören, durch Luftangriffe getroffen zu haben. Die Angriffe wurden auch von der offiziellen libanesischen Nachrichtenagentur NNA bestätigt.
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Während das zwischen Israel und dem Libanon geschlossene Waffenstillstandsabkommen in Kraft ist, haben neue Berichte über Bombardierungen aus der Region die Spannungen erneut verschärft. Die jüngsten Luftangriffe der israelischen Armee auf den Süden des Libanon werfen einen Schatten auf die Waffenruhe. Die offizielle libanesische Nachrichtenagentur NNA bestätigte die Aktivitäten vor Ort und berichtete, dass in den letzten 24 Stunden zahlreiche Luftangriffe auf die südlichen Teile des Landes durchgeführt wurden.
NEUE EVAKUIERUNGSWARNUNGEN EINGEGANGEN
Neben den militärischen Operationen nimmt auch der Druck auf die Bevölkerung in der Region weiter zu. IDF-Sprecher Avichay Adraee veröffentlichte dringende Evakuierungswarnungen für mehrere Städte im Südlibanon. Adraee sprach eine scharfe Warnung aus, dass Zivilisten, die in der Nähe von Hisbollah-Einrichtungen oder Konfliktgebieten verbleiben, "ihr eigenes Leben direkt gefährden".