„Israel“-Vorwürfe gegen den AKP-nahen Memur-Sen-Vorsitzenden Ali Yalçın: Islamistische Kreise laufen Sturm

Der stellvertretende Vorsitzende der Yeniden Refah Partisi, Selçuk Geyveli, hat in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Account behauptet, dass die Gewerkschaft Memur-Sen einen Vertrag mit einer israelischen Versicherungsgesellschaft abgeschlossen habe, und erklärte, er verurteile den Memur-Sen-Vorsitzenden Ali Yalçın dafür.

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Die Yeniden Refah Partisi, die vor den Kommunalwahlen durch ihre Social-Media-Beiträge beharrlich daran erinnerte, dass die AKP-Regierung ihren Handel mit Israel fortsetzt, und die Bürger dazu aufrief, in dieser Angelegenheit zu reagieren, wurde für ihre Proteste kurz vor den Wahlen belohnt. Sie legte Dokumente vor, die belegten, dass die AKP einerseits zwar auf die Angriffe Israels reagierte, andererseits aber den Handel mit diesem Land aufrechterhielt.

Nun gab es von der Yeniden Refah Partisi erneut einen Beitrag zum Thema Israel.

Der stellvertretende Vorsitzende der Partei, Selçuk Geyveli, erhob in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Account Vorwürfe gegen den AKP-nahen Memur-Sen-Vorsitzenden Ali Yalçın, er habe einen Vertrag mit einer Versicherungsgesellschaft „israelischen Ursprungs“ abgeschlossen.

Geyveli erklärte in seinem Beitrag:

„Wir verurteilen Memur-Sen und seinen Vorsitzenden Ali Yalçın, die einen Vertrag mit einer israelischen Versicherungsgesellschaft abgeschlossen haben. Wir erwarten, dass dieser Verratsvertrag umgehend rückgängig gemacht wird.“

Nach diesem Beitrag von Geyveli folgten Schlag auf Schlag weitere Reaktionen gegen Ali Yalçın:

STELLUNGNAHME VON MEMUR-SEN

Nach diesen Vorwürfen durch Geyveli von der Yeniden Refah Partisi gab Memur-Sen eine Erklärung ab, in der sie die betreffenden Behauptungen als falsch bezeichneten.