Israel weist Greta Thunberg aus: Zielland steht fest

Israel hat angekündigt, die schwedische Aktivistin Greta Thunberg, die Teil der „Global Sumud Flotilla“ für humanitäre Hilfe im Gazastreifen war, nach Vorwürfen der Misshandlung morgen nach Griechenland abzuschieben.

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Berichten des israelischen Senders i24News zufolge befand sich die schwedische Aktivistin Greta Thunberg an Bord der „Global Sumud Flotilla“, die mit dem Ziel aufgebrochen war, humanitäre Hilfe in den Gazastreifen zu bringen. Thunberg, die von israelischen Sicherheitskräften festgehalten wurde, soll morgen nach Griechenland abgeschoben werden.

TRANSPORT NACH GRIECHENLAND PER FLUGZEUG

In dem Bericht wurde zudem mitgeteilt, dass neben Thunberg auch 165 weitere Aktivisten, die an der „Global Sumud Flotilla“ teilgenommen hatten, nach Griechenland gebracht werden sollen. Israel hat für den Transport dieser Aktivisten ein Flugzeug bereitgestellt. Unter den Aktivisten, die mit diesem Flugzeug aus Israel ausgewiesen werden, befinden sich auch griechische Staatsbürger.

VORWÜRFE DER MISSHANDLUNG DURCH ISRAEL

In den vergangenen Tagen waren bereits 137 Aktivisten der „Global Sumud Flotilla“ mit einem von der Türkei bereitgestellten Flugzeug der Turkish Airlines aus Israel evakuiert worden. Nach ihrer Ankunft in Istanbul erklärten sie, dass die israelischen Sicherheitskräfte sie schlecht behandelt hätten. Insbesondere wurde behauptet, dass Greta Thunberg dazu gezwungen worden sei, sich in die israelische Flagge zu hüllen und diese zu küssen.

DER AUFBRUCH DER GLOBALEN SUMUD-FLOTTE

Die „Global Sumud Flotilla“ war am 1. Oktober aufgebrochen, um die israelische Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen und humanitäre Hilfe zu leisten. Die israelische Armee griff jedoch die Boote und Schiffe der Flotte an und nahm Hunderte von Aktivisten fest. Die „Global Sumud Flotilla“ ging als die bisher größte Flotte in die Geschichte ein, die versucht hatte, Hilfe in den Gazastreifen zu bringen.