Israelis strömen nach Südzypern

Während die Spannungen zwischen dem Iran und Israel eskalieren, fliehen Israelis auf dem Seeweg nach Südzypern. Die Marina von Herzliya ist zum Epizentrum dieser Fluchtbewegung geworden.

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Die im Norden Israels gelegene Marina von Herzliya wird in den letzten Tagen von Zivilisten überflutet, die aus Angst vor einem Krieg das Land verlassen wollen. Aus Sorge vor möglichen Angriffen aus dem Iran setzen Israelis von der Küste Herzliyas aus mit Booten nach Südzypern über.

Soziale Medien, insbesondere Facebook-Gruppen, spielen eine wichtige Rolle bei der Organisation dieser Flucht. In Küstenstädten wie Herzliya, Haifa und Aschkelon bieten private Bootsbesitzer an, Menschen gegen eine bestimmte Gebühr pro Person nach Südzypern zu bringen. Die Kosten für diesen Dienst variieren zwischen 2.500 und 6.000 Schekel pro Person.

Die Behörden konnten das volle Ausmaß dieser Bewegung bisher noch nicht bestimmen. Obwohl der Einwanderungsbehörde keine präzisen Daten vorliegen, wird berichtet, dass sich täglich Hunderte von Menschen in der Umgebung der Marina versammeln, um auf Boote zu gelangen.

Ein Teil der Passagiere gibt an, lediglich in ihre Heimat zurückkehren zu wollen, während andere erklären, dass sie sich auf den Weg machen, um ihre Familien wiederzusehen.