Israelischer Minister hatte gedroht: Numan Kurtulmuş rief Görkem Sevindik an
Nachdem der Schauspieler Görkem Sevindik in den sozialen Medien Kritik an Israels Gesetz zur Todesstrafe für palästinensische Gefangene geübt hatte, erhielt er telefonische Unterstützung vom türkischen Parlamentspräsidenten Numan Kurtulmuş.
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Die neue Regelung der israelischen Regierung, die die Hinrichtung palästinensischer Gefangener im Westjordanland ermöglicht und deren Berufungsrechte einschränkt, sorgt international für Empörung. Der türkische Schauspieler Görkem Sevindik, der auf seinem Social-Media-Account gegen diese Regelung protestierte, wurde daraufhin zum Ziel des israelischen Ministers für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir.
In einem Beitrag in den sozialen Medien nahm der israelische Minister Ben-Gvir Bezug auf die Serie, in der Sevindik mitspielt, und äußerte sich wie folgt:
„Kadir aus Eşref Rüya. Du wirst niemals 'Kadir Baba' sein. Wir leben in Israel. Du spielst in einer türkischen Serie. Die Todesstrafe für Terroristen ist nun in Kraft.“
Görkem Sevindik reagierte auf die Aussagen von Ben-Gvir, ohne einen Rückzieher zu machen. Der Künstler betonte, dass er seinen Beitrag aus rein gewissensbedingten Gründen verfasst habe, und erklärte:
„Als ein Mensch mit Gewissen bin ich gegen ein solches Unrecht. Es spielt keine Rolle, ob sie mich oder die Serie boykottieren; ich stehe bis zum Ende hinter meiner Reaktion. Als Künstler und als Vater habe ich meine Gefühle geteilt.“
Angesichts der anhaltenden Debatte schaltete sich auch der türkische Parlamentspräsident Numan Kurtulmuş ein und rief Sevindik persönlich an. Parlamentspräsident Kurtulmuş gratulierte Sevindik zu seiner Haltung bei der Verteidigung der Menschenrechte und drückte seine Unterstützung für dessen Reaktion auf die rechtswidrigen Praktiken Israels aus.