'Israels geplante Bodenoffensive im Gazastreifen wegen Wetterbedingungen verschoben'

Es wird behauptet, dass die von Israel geplante Bodenoffensive gegen den blockierten Gazastreifen aufgrund widriger Wetterbedingungen um einige Tage verschoben wurde.

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Während der Krieg zwischen Israel und der Hamas in seinen 9. Tag geht, haben drei hochrangige israelische Beamte gegenüber der New York Times Erklärungen zum israelisch-palästinensischen Konflikt abgegeben.

In der Erklärung wurde mitgeteilt, dass die von Israel geplante "Bodenoffensive" gegen den Gazastreifen aufgrund der widrigen Wetterbedingungen in der Region verschoben wurde.

In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass die Wetterbedingungen Schwierigkeiten für die Piloten der Kampfflugzeuge und die unbemannten Luftfahrzeuge (UAVs) verursachen würden, die zur Unterstützung der Bodentruppen vorgesehen sind, und es wurde behauptet, dass die Operation um einige Tage nach hinten verschoben wurde.

In der Erklärung wurde festgehalten, dass neben den Bodentruppen auch Panzer, Pioniere und Kommandos an der Operation teilnehmen werden, und es wurde behauptet, dass die Soldaten am Boden durch Kampfflugzeuge, Hubschrauber, UAVs sowie durch Artilleriefeuer von Land und See aus geschützt werden sollen.

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hatte mit Blick auf den blockierten Gazastreifen ein Signal für eine "Bodenoffensive" gegeben und die Worte "Die nächste Phase kommt" verwendet.

Die israelische Armee hatte zudem angekündigt, dass die Vorbereitungen für "koordinierte" Angriffe aus der Luft, von See und zu Land auf den Gazastreifen kurz vor dem Abschluss stünden.

ISRAELISCH-PALÄSTINENSISCHER KONFLIKT

Der bewaffnete Flügel der Hamas, die Izz ad-Din al-Qassam-Brigaden, hatte am Morgen des 7. Oktober einen umfassenden Angriff auf Israel unter dem Namen "Al-Aqsa-Flut" gestartet.

Während Tausende von Raketen aus Gaza in Richtung Israel abgefeuert wurden, stürmten palästinensische bewaffnete Gruppen den Grenzübergang Beit Hanun-Erez an der Grenze zwischen Gaza und Israel und übernahmen die Kontrolle darüber.

Die bewaffneten Gruppen drangen anschließend von dort in die Siedlungen innerhalb Israels ein, woraufhin die israelische Armee mit Dutzenden von Kampfflugzeugen einen Angriff auf den Gazastreifen startete.

Es wurde berichtet, dass bei den Angriffen aus Gaza 1300 Israelis getötet und 3436 Israelis verletzt wurden. Das palästinensische Gesundheitsministerium gab bekannt, dass bei den israelischen Angriffen im Gazastreifen 2329 Menschen, darunter 724 Kinder und 458 Frauen, getötet und 9042 Menschen verletzt wurden.

Im Westjordanland seien bei Angriffen israelischer Streitkräfte und jüdischer Siedler 55 Palästinenser getötet und etwa 619 Menschen verletzt worden. Bei den israelischen Angriffen kamen zudem 9 Journalisten im Gazastreifen und 1 Journalist im Libanon ums Leben.