Ist der Mord im Einkaufszentrum in Sarıyer eine Mafia-Abrechnung?
Die Türkei wurde gestern Abend erneut mit einer Kultur von Verbrechen und Gewalt konfrontiert, nachdem in einem Einkaufszentrum in Sarıyer ein Mord begangen wurde. Es wird vermutet, dass hinter dem Mord die Barış-Boyun-Bande steckt, die in einem Konflikt mit der Sarallar-Bande steht.
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Aras Yılmaz (46) kam bei einem bewaffneten Angriff in seinem Auto auf dem Freigelände eines Einkaufszentrums in Sarıyer ums Leben.
Nach dem Mord wurde behauptet, dass die Tat mit organisiertem Verbrechen in Verbindung stehen könnte und mit der Barış-Boyun-Bande in Zusammenhang gebracht wird.
EINE KETTE VON MORDEN: TÜRKEI, GEORGIEN UND GRIECHENLAND
Der Mord an Aras Yılmaz wird als Fortsetzung einer Mordserie betrachtet, die mit Vorfällen in Tiflis, bei denen 4 Menschen starben, und in Griechenland, wo 2 Menschen getötet wurden, in Verbindung steht.
Sicherheitsbehörden prüfen die Möglichkeit, dass diese Angriffe Teil der Feindseligkeiten zwischen der Barış-Boyun-Bande und der Sarallar-Gruppe sein könnten.
BARIŞ-BOYUN-BANDE IM VISIER
Barış Boyun und seine Bande, die in Italien und der Türkei illegalen Aktivitäten nachgehen, stehen seit langem unter intensiver Beobachtung internationaler Sicherheitskräfte. In Italien durchgeführte Ermittlungen hatten ergeben, dass die Barış-Boyun-Bande Bombenanschläge auf die Sarallar-Gruppe in der Türkei plante. Aus diesem Grund ist die Bande zum operativen Ziel der Sicherheitskräfte in der Türkei und in Italien geworden.
FEINDSELIGKEITEN UND MAFIA-KONFLIKT
Es wird darauf hingewiesen, dass die langjährige Feindseligkeit zwischen der Barış-Boyun-Bande und der Sarallar-Gruppe zu diesem und ähnlichen Angriffen führt. Die nach dem Mord eingeleiteten Ermittlungen zielen darauf ab, festzustellen, ob der Angriff mit diesem Konflikt in Verbindung steht.
Während die umfassenden Ermittlungen zu dem Vorfall andauern, setzen die Sicherheitskräfte ihre Arbeit zur Aufklärung der Verbindungen zum organisierten Verbrechen fort.