Istanbuler Staatsanwalt Ercan Kayhan getötet: Von 19-jährigem Feind ermordet
Der Istanbuler Staatsanwalt Ercan Kayhan wurde in Istanbul-Çekmeköy von Mustafa Can G. durch einen Schnitt in den Hals getötet. Der Tatverdächtige Mustafa Can G. wurde Berichten zufolge festgenommen.
İHA
In Çekmeköy wurde der am Istanbuler Justizpalast tätige Staatsanwalt Ercan Kayhan von seinem 19-jährigen Feind durch einen Messerstich in den Hals getötet.
Der Vorfall ereignete sich gegen 21.15 Uhr in einem Restaurant in Ömerli, Istanbul-Çekmeköy. Der 58-jährige Staatsanwalt Ercan Kayhan, der am Istanbuler Justizpalast tätig war, wurde von dem 19-jährigen Mustafa Can Gül, mit dem er bereits zuvor in einem Konflikt stand, mit einem Messer am Hals verletzt.
Nach dem Notruf wurden zahlreiche Polizei- und Rettungskräfte zum Tatort entsandt. Bei der Untersuchung durch die Rettungskräfte wurde festgestellt, dass Kayhan noch am Tatort verstorben war.
Nach den Ermittlungen der Polizeikräfte wurde Mustafa Can Gül gefasst und in Gewahrsam genommen.
Während die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul-Anadolu eine Untersuchung zu dem Vorfall eingeleitet hat, wurde die Leiche des ermordeten Staatsanwalts Ercan Kayhan in die Leichenhalle des Instituts für Rechtsmedizin überführt.
Es wurde bekannt, dass Mustafa Can Gül, dessen Verhör auf der Gendarmeriestation Ömerli andauert, drei Vorstrafen hat.
ERKLÄRUNG VON MINISTER TUNÇ ZUM MORD AN STAATSANWALT KAYHAN
Justizminister Yılmaz Tunç gab eine Erklärung zum Mord an dem bei der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul tätigen Staatsanwalt Ercan Kayhan ab.
In seinem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto erklärte Minister Tunç: "Der Tod des bei der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul tätigen Staatsanwalts Ercan Kayhan infolge eines Messerangriffs in einem Betrieb im Stadtteil Ömerli im Bezirk Çekmeköy hat uns alle zutiefst erschüttert. Ich wünsche unserem Staatsanwalt Gottes Gnade; seiner Familie, seinen Angehörigen und unserer Justizgemeinschaft spreche ich mein Beileid und viel Geduld aus. Der Angreifer wurde festgenommen, und die von der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul-Anadolu eingeleitete gerichtliche Untersuchung des Vorfalls wird umfassend fortgesetzt."