IT-Verantwortlicher der CHP festgenommen

Die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul gab bekannt, dass der IT-Verantwortliche der Republikanischen Volkspartei (CHP), O.G.E., festgenommen wurde.

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Die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul teilte mit, dass im Rahmen der Ermittlungen zu Korruptionsvorwürfen gegen die Stadtverwaltung von Istanbul eine weitere Person festgenommen wurde.

Laut der Mitteilung der Staatsanwaltschaft wurde festgestellt, dass die von der Republikanischen Volkspartei (CHP) bei der Hohen Wahlbehörde (YSK) erlangten Wahldaten an „Mitglieder einer kriminellen Vereinigung“ weitergegeben wurden. In diesem Zusammenhang wurde der IT-Verantwortliche der CHP, O.G.E., wegen des Vorwurfs der „rechtswidrigen Erlangung, Speicherung und Weitergabe personenbezogener Daten“ festgenommen.

Es wurde mitgeteilt, dass die Ermittlungen ausgeweitet wurden und andauern.

STELLUNGNAHME DER STAATSANWALTSCHAFT

In einer schriftlichen Erklärung der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul heißt es:

„Durch einen Bericht des Nationalen Zentrums für die Reaktion auf Cyber-Vorfälle wurde festgestellt, dass die Wahldaten von 11.360.412 Istanbuler Wählern, die in der Anwendung ‚İBB HANEM‘ identifiziert wurden, mit zahlreichen personenbezogenen Daten abgeglichen wurden, die sich im Besitz der Stadtverwaltung von Istanbul befinden. Zudem wurde festgestellt, dass die Republikanische Volkspartei die von der Hohen Wahlbehörde erhaltenen Wahldaten an Mitglieder einer kriminellen Vereinigung weitergegeben hat. In diesem Rahmen wurde der IT-Verantwortliche der CHP, O.G.E., der als Täter dieser Handlungen identifiziert wurde, heute (06.11.2025) festgenommen.“

WAS WAR GESCHEHEN?

Im Rahmen der Ermittlungen zu den Vorwürfen, dass personenbezogene Daten von Millionen Nutzern über die Anwendung „İstanbul Senin“ ins Ausland übertragen worden seien, waren zuvor bereits vier Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Istanbul (İBB) inhaftiert worden.