İYİ-Parti-Politiker Turhan Çömez behauptet: „Handel mit Israel geht weiter“

Der İYİ-Parti-Politiker Turhan Çömez behauptet, dass der Handel mit Israel fortgesetzt wird, und erklärte: „Entweder wird die Route unterwegs geändert oder die Lieferungen erfolgen über Griechenland und Rumänien.“

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Vor den Kommunalwahlen standen Proteste gegen die AKP-Regierung im Mittelpunkt, weil der Handel mit Israel trotz der politischen Spannungen fortgesetzt wurde.

Nachdem die AKP bei den Kommunalwahlen am 31. März eine Niederlage erlitten hatte, kündigte das Handelsministerium eine Einschränkung der Exporte nach Israel an. Später erklärte das Ministerium, dass die Exportbeschränkungen auf alle Export- und Importprodukte ausgeweitet würden.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der İYİ-Partei, Turhan Çömez, behauptete nun, dass der Warenverkehr mit Israel weiterhin stattfinde. Çömez sagte, dass Schiffe, die von der Türkei aus in See stechen, ihre Route nach Zwischenstopps in griechischen und rumänischen Häfen in Richtung Israel änderten.

Gegenüber Emin Özgönül von der Zeitung Sözcü äußerte sich Çömez wie folgt: „Entweder wird die Route unterwegs geändert oder der Versand über Griechenland und Rumänien geht weiter. Uns liegen diesbezüglich Informationen und ernsthafte Zweifel vor. Die Regierung hat zwar erklärt, dass der Handel mit Israel vollständig verboten sei, aber der Verdacht, dass Waren über andere Routen weiterhin nach Israel gelangen, ist längst kein bloßer Verdacht mehr.“