İYİ Parti schlägt Abschaffung von Vorstellungsgesprächen bei Lehrerernennungen vor
Die İYİ Parti hat dem Parlament einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der die Abschaffung von Vorstellungsgesprächen bei der Ernennung von Lehrern vorsieht. In der Begründung des Entwurfs wird angeführt, dass Vorstellungsgespräche angesichts der Bedeutung des Lehrerberufs unangemessen seien, die Qualifikationen der Lehrer nicht subjektiv geprüft werden sollten und die Abschaffung der Gespräche den Ernennungsprozess objektiver gestalten würde.
12punto
Der Abgeordnete der İYİ Parti für Ankara, Kürşad Zorlu, hat dem Parlament einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der die Abschaffung von Vorstellungsgesprächen bei der Ernennung von Lehrern vorsieht.
Zorlu richtete sich an die Regierung und erklärte: „Lassen Sie uns diese Angelegenheit gemeinsam beenden und sich von der Ausrede befreien, dass man es nur anwenden müsse, weil es im Gesetz steht.“
Zorlu wies darauf hin, dass trotz des Versprechens von Staatspräsident und AKP-Parteivorsitzendem Recep Tayyip Erdoğan vor den Wahlen, Vorstellungsgespräche bei öffentlichen Ernennungen abzuschaffen, bisher keine Schritte unternommen wurden, und erklärte, dass die İYİ Parti einen Gesetzesentwurf für Lehrernennungen vorbereitet habe.
In der Begründung des von Zorlu im Parlament eingereichten Gesetzesentwurfs wird betont, dass die insbesondere bei Lehrernennungen angewandte Praxis der Vorstellungsgespräche angesichts der Bedeutung des Lehrerberufs nicht angemessen sei. Zudem wird darauf hingewiesen, dass der Lehrerberuf ein spezielles Fachgebiet darstelle und Lehrer eine Ausbildung in ihren Fachbereichen absolviert hätten, weshalb das Vorstellungsgespräch eine subjektive Bewertungsmethode darstelle.
In der Begründung heißt es weiter, dass die Abschaffung der Vorstellungsgespräche den Ernennungsprozess objektiver gestalten würde und ein Bewertungssystem, das ausschließlich auf Prüfungsergebnissen basiert, das Wissensniveau der Kandidaten objektiver messen könne. Es wird betont, dass diese Änderung ein faires Wettbewerbsumfeld schaffen und sicherstellen würde, dass jeder Kandidat unter gleichen Bedingungen bewertet wird.
Zorlu forderte die Regierung zudem dazu auf, den Vorschlag zur Abschaffung der Vorstellungsgespräche auf die Tagesordnung der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) zu setzen.