İYİ-Parti-Politiker Kavuncu: Ümit Özdağ hat mir das Leben zur Hölle gemacht

Der İYİ-Partei-Kandidat für das Amt des Bürgermeisters von Istanbul (İBB), Buğra Kavuncu, besuchte Ladenbesitzer in Silivri. Dort gab Kavuncu eine bemerkenswerte Antwort auf die Frage eines Händlers, warum man kein Bündnis mit Ümit Özdağ eingegangen sei.

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Kavuncu bat die Bewohner des Bezirks um ihre Stimmen. Einige Bürger äußerten ihre Forderungen nach einer U-Bahn-Anbindung und einer besseren Anbindung an den Seeverkehr für Silivri.

Kavuncu erklärte, dass sie diese Forderungen notiert hätten und betonte, dass sie diese auch dann weiterverfolgen würden, wenn er die Wahl nicht gewinnen sollte.

Auf die Frage eines Händlers zum Thema "Kanal Istanbul" merkte Kavuncu an, dass der Kanal ein derart großes Projekt sei, das die lokale Verwaltung übersteige und das die Regierung bei Bedarf über das Ministerium umsetzen könne. Er wies jedoch darauf hin, dass der Kandidat der AK-Partei für das Bürgermeisteramt von Istanbul, Murat Kurum, erklärt habe: "Kanal Istanbul steht nicht auf unserer Agenda."

"ER HAT MICH VERLEUMDET"

Auf die Frage eines Händlers "Warum sind Sie kein Bündnis mit Ümit Özdağ eingegangen?" antwortete Kavuncu: "Ümit Özdağ hat mir das Leben zur Hölle gemacht. Er hat mich verleumdet, er hat mir direkt in die Augen geschaut und mich als 'FETÖ-Anhänger' bezeichnet. Ich bin daraufhin zur Staatsanwaltschaft gegangen und habe Strafanzeige gegen mich selbst erstattet. So etwas hat es in der Geschichte noch nie gegeben."

Kavuncu erklärte, dass er die von ihm angestrengten Prozesse gewonnen habe, und behauptete, Özdağ habe diese Verleumdungen ausgesprochen, weil er ein bestimmtes Amt nicht erhalten habe und daraufhin versucht habe, die Partei über seine Person zu bestrafen.

Kavuncu äußerte, dass er mit jemandem, der eine solche Denkweise habe, nicht zusammenarbeiten könne, räumte jedoch ein, dass Özdağs Einschätzungen zum Thema irreguläre Migration korrekt seien.