Jahrestag des Erdbebens vom 6. Februar: 'Eine der größten Katastrophen der jüngeren Zeit'

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat erklärt, dass die Erdbeben mit Epizentrum in Kahramanmaraş vom 6. Februar 2023 zu den größten Katastrophen gehören, die die Region in jüngster Zeit erlebt hat.

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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat anlässlich des Jahrestages der Erdbeben, die 11 Provinzen in der Türkei sowie Teile Syriens betrafen, eine schriftliche Erklärung veröffentlicht.

In der Erklärung, in der es heißt: "Ein Jahr ist vergangen seit einem verheerenden Erdbeben, das den Süden der Türkei und den Norden Syriens erschütterte und in der Türkei 50.000 sowie in Syrien 5.900 Menschen das Leben kostete", wurde daran erinnert, dass Zehntausende Menschen verletzt wurden und Tausende Häuser, Krankenhäuser sowie öffentliche Gebäude beschädigt oder zerstört wurden.

BETONUNG DER "KATASTROPHE"

In der Erklärung wurde betont: "Dies war eine der größten Katastrophen der jüngeren Zeit in der Region."

Es wurde festgehalten, dass die Behörden in der Türkei zahlreiche medizinische Evakuierungen koordinierten und Feldlazarette in den betroffenen Gebieten errichteten, um die Versorgung der Verletzten sicherzustellen. In Syrien, so wurde unterstrichen, hätten die Erdbeben Gemeinschaften getroffen, die bereits Opfer der seit 13 Jahren andauernden Konfliktkrise waren.

In der Erklärung wurde zudem hervorgehoben, dass die WHO die von den Erdbeben betroffenen Regionen in der Türkei und in Syrien während dieses Prozesses im Gesundheitsbereich unterstützt hat.