Journalist Can Uğur im Visier! Er deckte den LGS-Skandal auf und gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet!

Der Nachrichtenleiter der Zeitung Cumhuriyet, Can Uğur, gab bekannt, dass gegen ihn ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde, weil er über die Vorwürfe von Lecks bei der LGS-Prüfung berichtet hatte. Uğur, der erklärte: „Ich habe die Rechte von einer Million Kindern verteidigt und empfinde nicht das geringste Bedauern“, bereitet sich nun auf seine Aussage vor.

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Der Nachrichtenleiter der Zeitung Cumhuriyet, Can Uğur, gab bekannt, dass gegen ihn ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde, weil er Berichte veröffentlicht hatte, in denen er aufsehenerregende Vorwürfe zur Prüfung für den Übergang in weiterführende Schulen (LGS) thematisierte.

Uğur, der über die Vorwürfe berichtete, dass während der LGS-Prüfung am 15. Juni einige Fragen noch vor Ende der Prüfung über soziale Medien und Messaging-Apps geteilt wurden, bereitet sich nun darauf vor, sich aufgrund dieser Berichterstattung vor der Justiz zu verantworten.

In dem Artikel, der den Namen von Uğur trägt und am 25. Juni in der Zeitung Cumhuriyet veröffentlicht wurde, wurde behauptet, dass die Fragen des verbalen Tests während der ersten Sitzung und die Fragen des numerischen Tests während der zweiten Sitzung in WhatsApp-Gruppen kursierten. Der Bericht enthielt zudem Einschätzungen, dass es ernsthafte Schwachstellen bei der Prüfungssicherheit gebe.

"ICH EMPFINDE NICHT DAS GERINGSTE BEDAUERN"

Nach der Entscheidung zur Einleitung des Ermittlungsverfahrens gab Can Uğur über seinen Social-Media-Account eine Erklärung ab, in der er folgende Worte wählte:

"Ich habe erfahren, dass gegen mich ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde, nachdem ich über die Skandale bei der LGS berichtet hatte. Ich werde in Kürze hingehen und meine Aussage machen. Ich empfinde nicht das geringste Bedauern dafür, dass ich die Rechte von fast einer Million unserer Kinder verteidigt habe."

Uğurs Erklärung löste ernsthafte Debatten über Presse- und Meinungsfreiheit aus, während kritisiert wurde, dass Journalisten, die über die Gewährleistung von Gerechtigkeit im Bildungswesen berichten, mit juristischen Drohungen konfrontiert werden.