Journalist Furkan Karabay erneut festgenommen
Wie bekannt wurde, wurde der Journalist Furkan Karabay im Rahmen der Ermittlungen gegen die Stadtverwaltung von Istanbul wegen des Vorwurfs der „öffentlichen Verbreitung irreführender Informationen“ festgenommen.
12punto
Der Anwalt Enes Ermaner gab die Entwicklung über soziale Medien bekannt und erklärte, dass Karabay im Rahmen der Ermittlungen gegen die Stadtverwaltung von Istanbul (İBB) wegen des Vorwurfs der „öffentlichen Verbreitung irreführender Informationen“ festgenommen wurde.
Der Beitrag von Ermaner lautet wie folgt:
„Der Journalist Furkan Karabay wurde im Rahmen der İBB-Ermittlungen gemäß Artikel 217/A des türkischen Strafgesetzbuches (TCK) wegen des Vorwurfs der öffentlichen Verbreitung irreführender Informationen festgenommen.“
Er war 201 Tage lang inhaftiert
Der Journalist Furkan Karabay war am 15. Mai 2025 bei einer Razzia im Morgengrauen festgenommen worden, wobei seine Äußerungen und Beiträge in den sozialen Medien als Begründung angeführt wurden. Karabay, der mit den Vorwürfen der „Zielscheibe von Personen, die im Kampf gegen den Terrorismus tätig sind“ und „Beleidigung des Präsidenten“ an die Staatsanwaltschaft überstellt wurde, wurde vom zuständigen Friedensgericht inhaftiert.
Karabay stand am 2. Dezember 2025 zum ersten Mal vor Gericht, wo ihm wegen „Beleidigung des Präsidenten“, „Zielscheibe von Personen, die im Kampf gegen den Terrorismus tätig sind“ in Tateinheit sowie „Beleidigung eines Amtsträgers aufgrund seiner Tätigkeit“ eine Freiheitsstrafe von 6 bis 15 Jahren drohte. Das Gericht verurteilte Karabay zu einer Haftstrafe von 4 Jahren und 3 Monaten und ordnete seine Freilassung an. Während dieses Prozesses war Karabay 201 Tage lang im Gefängnis inhaftiert.