Journalist Furkan Karabay meldet sich aus dem Gefängnis

Der Journalist Furkan Karabay, der wegen der Vorwürfe der „Beleidigung des Präsidenten“ und der „Zielscheibe von Personen, die im Kampf gegen den Terrorismus tätig sind“ inhaftiert wurde, feierte den 19. Mai, den Tag der Jugend und des Sports, mit einer Nachricht aus dem Silivri-Gefängnis. Karabay forderte die Freilassung politischer Gefangener, darunter auch Studenten.

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Der Journalist Furkan Karabay sandte anlässlich des 19. Mai, dem Gedenktag an Atatürk sowie dem Tag der Jugend und des Sports, eine schriftliche Erklärung aus dem Marmara-Gefängnis in Silivri.

Karabay, gegen den wegen der Vorwürfe der „Beleidigung des Präsidenten“ und der „Zielscheibe von Personen, die im Kampf gegen den Terrorismus tätig sind“ ein Haftbefehl erlassen wurde, wies in seiner Nachricht sowohl auf die Jugend als auch auf das Justizsystem hin.

„SIE VERBRINGEN DIESEN HEILIGEN TAG HINTER GITTERN“

In seiner Nachricht betonte Karabay die Bedeutung des 19. Mai und erklärte: „Am Jahrestag des Befreiungskampfes, den Mustafa Kemal Atatürk vor 106 Jahren mit seiner Ankunft in Samsun begann, verbringen heute mindestens 45 Universitätsstudenten diesen heiligen Tag, den ihnen ihre Vorfahren geschenkt haben, hinter Gittern, weil sie von ihren verfassungsmäßigen Rechten Gebrauch gemacht haben.“

„ICH BIN SEHR GELASSEN, ICH BIN IN DERSELBEN ZELLE MIT JUNGEN MENSCHEN“

Karabay, dessen Social-Media-Konto nach seiner Verhaftung gesperrt wurde, teilte mit: „Mir geht es sehr gut, ich bin sehr gelassen. Ich bin in derselben Zelle wie die jungen Freunde, die bei den Saraçhane-Protesten festgenommen wurden. Ich glaube daran, dass die Gerechtigkeit zuerst für sie, dann für mich und für alle politischen Gefangenen so schnell wie möglich walten muss.“