Ausreisesperre gegen Journalisten İsmail Saymaz verhängt: „Ich sehe das als Einschüchterungsversuch“

İsmail Saymaz äußerte sich auf seinem Social-Media-Account zu der gegen ihn verhängten Ausreisesperre und reagierte mit Kritik.

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Als İsmail Saymaz am Wochenende mit seiner Familie in den Urlaub ins Ausland reisen wollte, erfuhr er dort, dass eine Ausreisesperre gegen ihn verhängt worden war.

Saymaz, dessen Reisepass eingezogen wurde, teilte seinen Unmut mit folgenden Worten auf seinem Social-Media-Account:

„Zu den seit Wochen andauernden Rufmordkampagnen kommt nun auch noch Rechtswidrigkeit hinzu.

Während ich mit meiner Frau, meinem Kind und Freunden für einen Wochenendausflug unterwegs war, erfuhr ich, dass eine Ausreisesperre gegen mich verhängt wurde. Mein Reisepass wurde eingezogen.

Wenn ich hätte fliehen wollen…

…wäre ich in den letzten 1,5 Monaten nicht fünfmal ins Ausland gereist und wieder zurückgekehrt.

Ich wäre am 12. März nicht aus Deutschland zurückgekehrt, wohin ich am 7. März gereist war, obwohl ich wusste, dass gegen mich ermittelt wird.

Wann immer ich von der Staatsanwaltschaft zur Aussage geladen wurde, bin ich sofort hingegangen. Am vergangenen Donnerstag war ich wegen drei verschiedener Ermittlungsverfahren am Justizpalast Bakırköy. 

Mein einziges Vergehen außer Journalismus…

Ich habe nicht die Absicht, die Türkei zu verlassen.

Ich sehe diese Maßnahmen als Einschüchterungsversuch gegen kritischen Journalismus und lehne sie ab.“