Journalist Özgen Acar verstorben
Wie berichtet wurde, ist der Journalist Özgen Acar im Alter von 86 Jahren verstorben.
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Der ehemalige Chefredakteur und Autor der Zeitung Cumhuriyet, Özgen Acar, ist verstorben.
Der 86-jährige Acar hatte jahrelang gegen den Schmuggel historischer Artefakte gekämpft. Acar hatte maßgeblich dazu beigetragen, dass zahlreiche Kulturgüter, von der Statue des „Müden Herakles“ bis hin zum „Schatz des Krösus“, in die Türkei zurückgeführt wurden.
Wie bekannt wurde, soll Acar heute auf dem Cebeci Asri Friedhof beigesetzt werden.
WER WAR ÖZGEN ACAR?
Özgen Acar wurde am 29. September 1938 im Bezirk Bor in Niğde geboren, wo sein Vater Hilmi Acar als Postdirektor tätig war. Seine Mutter Naciye Hanım war Hausfrau.
Nachdem er seine Grund- und Sekundarschulbildung am Atatürk-Gymnasium in Izmir abgeschlossen hatte, absolvierte er die Fakultät für Politikwissenschaften der Universität Ankara im Fachbereich Finanz- und Wirtschaftswissenschaften.
Seine journalistische Laufbahn begann er am 13. November 1960 bei der Zeitung Cumhuriyet. Er war als Korrespondent für Parlaments-, Regierungs-, Wirtschafts- und Außenpolitik tätig.
Im Jahr 1980 übernahm er die Position des Griechenland-Korrespondenten der Zeitung Milliyet, leitete deren Nachrichtenbüro in Ankara und war als Korrespondent in New York tätig.
Später kehrte er zur Cumhuriyet zurück, wo er als New-York-Korrespondent investigative Dossiers erstellte, die in die Pressegeschichte eingingen, insbesondere zur Rückführung von aus der Türkei geschmuggelten historischen und kulturellen Artefakten, allen voran dem „Schatz des Krösus“. Anschließend übernahm er die Position des Chefredakteurs der Cumhuriyet und war als Kolumnist tätig.
Özgen Acar erhielt den Abdi-İpekçi-Preis für Frieden und Freundschaft, den Sedat-Simavi-Preis für Journalismus sowie den Verdienstpreis der Technischen Universität des Nahen Ostens (ODTÜ). Acar war verheiratet und hatte einen Sohn namens Deniz.