Junger Mann, der wegen Schulden Suizid ankündigte, wird seit 17 Stunden vermisst

Im Bezirk Köse in Gümüşhane wird ein junger Mann seit 17 Stunden vermisst, nachdem er seinen Angehörigen mitgeteilt hatte, dass er sich wegen seiner Schulden in einem Stausee das Leben nehmen werde, und daraufhin verschwand.

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Der Vorfall ereignete sich gestern Abend gegen 23.00 Uhr am Stausee des Dorfes Akbaba im Bezirk Köse in Gümüşhane. Nach vorliegenden Informationen kam der 25-jährige Mehmet Ali Taral, der Berichten zufolge verschuldet war, in den Nachtstunden mit seinem Traktor zum Ufer des Stausees im Dorf Akbaba, nachdem er zuvor seine Freundin und seinen Bruder angerufen und angekündigt hatte, Suizid zu begehen. Als seine Angehörigen lange Zeit nichts mehr von ihm hörten, nachdem er sein Mobiltelefon im Traktor zurückgelassen hatte und verschwunden war, informierten sie die Notrufzentrale 112.

Nach der Meldung wurden Rettungskräfte des 112-Notdienstes, die Gendarmerie, AFAD sowie das Such- und Rettungsteam der Gendarmerie (JAK) zum Einsatzort entsandt. Während die nächtliche Suche ergebnislos blieb, wurden die Bemühungen ab den Morgenstunden intensiviert. Die JAK-Teams führen Suchaktionen sowohl an der Wasseroberfläche als auch unter Wasser durch, konnten jedoch bisher keine Spur von Mehmet Ali Taral finden.

Unterdessen konzentrierten sich Spürhunde, die an der Kleidung von Taral schnüffelten, auf den Bereich der Landstraße Kelkit-Köse, die in entgegengesetzter Richtung zum Stausee liegt, was die Einsatzkräfte dazu veranlasste, ihre Sucharbeiten auch auf dieses Gebiet auszuweiten.

Der Gümüşhane-Provinzgendarmeriekommandant Oberst Serhat Demiral, der Bezirksgouverneur von Köse, Hakan Öznay, und der Bürgermeister von Köse, Turgay Kesler, verfolgten die Sucharbeiten ebenfalls aus nächster Nähe.