Justizminister Tunç kündigt Ermittlungen wegen des Vorwurfs an, die Bewerbung einer Studentin sei aufgrund ihres Kopftuchs abgelehnt worden
Justizminister Yılmaz Tunç gab bekannt, dass die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul-Anadolu Ermittlungen eingeleitet hat. Hintergrund ist der Vorwurf, dass die Bewerbung der Zahnmedizinstudentin Dilara Çiçek, die beim in Istanbul stattfindenden Weltzahnärztekongress mitwirken wollte, aufgrund ihres Kopftuchs abgelehnt worden sei.
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Justizminister Yılmaz Tunç erklärte in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Account: "Bezüglich des Vorwurfs, dass die Bewerbung der Zahnmedizinstudentin Dilara Çiçek, die beim in Istanbul stattfindenden Weltzahnärztekongress mitwirken wollte, aufgrund ihres Kopftuchs abgelehnt wurde, hat die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul-Anadolu gemäß Artikel 122 des türkischen Strafgesetzbuches (TCK), der den Straftatbestand der 'Hassrede und Diskriminierung' regelt, Ermittlungen eingeleitet".
Minister Tunç betonte, dass der Versuch, Frauen ihre Glaubens-, Bildungs- und Arbeitsfreiheit zu rauben, der Mentalität des 28. Februar entspreche. Er erklärte, dass diese Mentalität der Vergangenheit angehöre und sagte: "Gemäß unserer Verfassung hat jeder das Recht auf Gewissens-, Religions- und Überzeugungsfreiheit.
Niemand darf aufgrund seiner religiösen Überzeugungen und Ansichten verurteilt oder beschuldigt werden.
In unserem Land, in dem wir den Weg für Grundrechte und Freiheiten geebnet haben, ist dieser diskriminierende Ansatz, der nicht mit der Religions- und Gewissensfreiheit vereinbar ist, absolut inakzeptabel.
Die Ermittlungen werden sorgfältig fortgeführt".
İstanbul'da düzenlenecek Dünya Diş Hekimliği Kongresi'nde görev almak isteyen diş hekimliği öğrencisi Dilara Çiçek’in başvurusunun başörtülü olduğu gerekçesiyle reddedildiği iddiasıyla ilgili İstanbul Anadolu Cumhuriyet Başsavcılığı tarafından TCK’nın “Nefret ve ayrımcılık”…
— Yılmaz TUNÇ (@yilmaztunc) August 28, 2024