Justizminister Tunç: Tatverdächtiger im Fall Atlas Çağlayan inhaftiert

Justizminister Yılmaz Tunç gab bekannt, dass der Tatverdächtige, der Atlas Çağlayan in Istanbul erstochen hat, inhaftiert wurde.

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Justizminister Yılmaz Tunç erklärte in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto: „Der Tod unseres Kindes Atlas Çağlayan, das im Istanbuler Stadtteil Güngören Opfer eines Messerangriffs wurde, erfüllt uns alle mit tiefem Schmerz.

Ich wünsche unserem Kind Atlas Gottes Gnade und spreche seiner Familie, seinen Angehörigen und unserer geschätzten Nation mein Beileid und viel Kraft aus. Die Ermittlungen zu diesem tragischen Vorfall werden von der Generalstaatsanwaltschaft Bakırköy seit dem ersten Moment umfassend und akribisch geführt. Im Rahmen der Ermittlungen wurde der Tatverdächtige wegen des Vorwurfs des ‚vorsätzlichen Tötungsdelikts‘ festgenommen und von den Justizbehörden inhaftiert.

Darüber hinaus wurden drei weitere Tatverdächtige, die festgenommen wurden, weil sie die Familie unseres Kindes Atlas bedroht hatten, wegen ‚qualifizierter Bedrohung‘ inhaftiert. Niemand sollte daran zweifeln, dass die Ermittlungs- und Gerichtsverfahren mit größter Sensibilität geführt werden und dass der oder die Täter die ihnen gebührende Strafe erhalten werden. Die Prävention von Gewalt, die Anwendung abschreckender Sanktionen gegen Kriminalität sowie der Schutz unserer Kinder und Jugendlichen sind für uns eine lebenswichtige Verantwortung“, so der Minister.

Minister Tunç wies darauf hin, dass die Arbeit der in der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) eingerichteten Kommission zur Untersuchung der Ursachen, die Kinder in die Kriminalität treiben, fortgesetzt wird: „Die in der Großen Nationalversammlung der Türkei eingerichtete Untersuchungskommission setzt ihre Arbeit fort, um die Ursachen, die Kinder in die Kriminalität treiben, in allen Dimensionen zu untersuchen, schützende und präventive Mechanismen zu stärken und sicherzustellen, dass unsere Kinder durch Unterstützung in Bildung, Familie und sozialem Umfeld gesund aufwachsen und effektiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Im Einklang mit den Erkenntnissen der Kommission werden wir als Justizministerium unsere Arbeiten zur Anpassung des türkischen Strafgesetzbuches sowie der einschlägigen Gesetzgebung unverzüglich umsetzen und die notwendigen Schritte mit der Entschlossenheit unternehmen, den Frieden und die Sicherheit unserer geschätzten Nation zu stärken.

Um zu verhindern, dass sich solch schmerzhafte Vorfälle wiederholen, werden wir unseren Kampf gegen Straßengangs, die die öffentliche Ordnung stören wollen, gegen Ideologien, die Gewalt verherrlichen, und gegen jede Art von Struktur, die die Gesellschaft bedroht, ununterbrochen fortsetzen“, sagte er.