Justizminister Yılmaz Tunç äußert sich zum „Recht auf Hoffnung“ für Öcalan

Der ehemalige AKP-Abgeordnete Şamil Tayyar behauptete, dass nach dem Aufruf des MHP-Vorsitzenden Bahçeli zum „Recht auf Hoffnung“ für den Terroristenführer Öcalan ein Verhandlungsprozess geführt und dieser positiv abgeschlossen worden sei. Justizminister Yılmaz Tunç äußerte sich dazu wie folgt: „Es wäre nicht korrekt, uns zu solchen Einschätzungen zu befragen und hier eine Stellungnahme abzugeben.“

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Der Aufruf des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli zum „Recht auf Hoffnung“ für den Anführer der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, und die Aufrechterhaltung dieses Aufrufs bleiben ein zentrales Thema auf der Tagesordnung.

Der ehemalige AKP-Abgeordnete Şamil Tayyar behauptete, dass nach Bahçelis Aufruf ein Verhandlungsprozess bezüglich der Inanspruchnahme des „Rechts auf Hoffnung“ durch den Terroristenführer Öcalan geführt worden sei und dieser Prozess positiv abgeschlossen wurde.

Dazu gab es eine Stellungnahme von Justizminister Yılmaz Tunç.

Nach dem Symposium zur Mediationswoche, das von der Plattform der türkischen Mediatoren und Mediationszentren organisiert wurde, beantwortete Tunç Fragen von Pressevertretern und erklärte: „Es ist nicht korrekt, uns zu solchen Einschätzungen zu befragen und hier eine Stellungnahme abzugeben.“

Minister Tunç äußerte sich wie folgt:

„Wir werden unseren entschlossenen Kampf gegen den Terrorismus fortsetzen, ohne Kompromisse einzugehen. Sowohl unser Herr Präsident als auch unsere anderen politischen Führungspersönlichkeiten machen in diesem Sinne wirklich wichtige Aussagen zur Befreiung der Türkei vom Terrorismus. Wir werden unseren Kampf fortsetzen, bis jede Form des Terrorismus aus diesem Land getilgt ist.

Es ist nicht korrekt, uns zu solchen Einschätzungen zu befragen und hier eine Stellungnahme abzugeben. Was insbesondere die Frage betrifft, wie Personen und Strafgefangene in den Gefängnissen ihre Angehörigen treffen können, so ist unsere Gesetzgebung bereits klar definiert. In diesem Rahmen finden die Treffen mit Angehörigen bereits statt. Wir müssen die PKK-Terrororganisation, die unser Land seit 40 Jahren beunruhigt und darauf abzielt, die Einheit, den Zusammenhalt und den Frieden unserer Nation zu stören, aus diesem Land tilgen.

Die Menschen dieses Landes sind Brüder. Ohne irgendeine Unterscheidung zwischen Türken, Kurden, Lasen oder Tscherkessen müssen wir unsere Einheit und unseren Zusammenhalt stärken und unsere innere Front festigen, um die Türkei stärker zu machen. Wir werden die Arbeiten in diese Richtung ohne Unterbrechung fortsetzen.“