Justizminister Yılmaz Tunç reagiert auf die Serie Arka Sokaklar: Untersuchung wird eingeleitet!

Justizminister Yılmaz Tunç hat auf die Darstellung eines Justizvollzugsbeamten in der Serie Arka Sokaklar reagiert. In einer Erklärung über seinen Social-Media-Account betonte Tunç: „Niemand sollte daran zweifeln, dass die notwendigen administrativen und rechtlichen Prüfungen und Ermittlungen eingeleitet werden.“

12punto

Auf die Darstellung eines Gefängniswärters in der auf Kanal D ausgestrahlten Serie Arka Sokaklar kam Kritik von Justizminister Yılmaz Tunç.

Minister Tunç kündigte in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Account an, dass „die notwendigen administrativen und rechtlichen Prüfungen und Ermittlungen“ eingeleitet werden.

Der Beitrag von Tunç lautet wie folgt:

„Die Ausstrahlung von Szenen in einer Fernsehserie, die darauf abzielen, unsere in den Strafvollzugsanstalten tätigen Justizvollzugsbeamten zu verleumden und sie zu kränken, ist inakzeptabel.

Niemand sollte daran zweifeln, dass die notwendigen administrativen und rechtlichen Prüfungen und Ermittlungen bezüglich solcher Sendungen eingeleitet werden, die sich gegen unser Justizvollzugspersonal richten, welches seine Aufgaben im Rahmen der Gesetze und Vorschriften aufopferungsvoll erfüllt.“

VERURTEILUNG DURCH DIE GENERALDIREKTION FÜR STRAFVOLLZUGSANSTALTEN

In einer Erklärung der Generaldirektion für Strafvollzugsanstalten des Justizministeriums wurde zudem darauf hingiesen, dass das in den Strafvollzugsanstalten tätige Personal seine Aufgaben unter strikter Einhaltung der grundlegenden Menschenrechte, internationaler Abkommen und nationaler Rechtsvorschriften erfülle. Es wurde Folgendes festgehalten:

„Dennoch ist es uns nicht möglich, die Szenen in der auf einem Fernsehsender ausgestrahlten Serie 'Arka Sokaklar' zu akzeptieren, die über die Fiktion hinausgehen, unsere Justizvollzugsbeamten unter Verdacht stellen und nicht mit ihren dienstlichen Verantwortlichkeiten vereinbar sind.

Wir verurteilen die besagten Sendungen, die unsere Institutionen und unser Personal, das Tag und Nacht aufopferungsvoll arbeitet, verleumden und weit über die Grenzen der Kritik hinaus zur Zielscheibe machen.“