Justizminister Yılmaz Tunç zur Attacke am Çağlayan-Gericht: „Hätten sie den Eingang passiert...“

Justizminister Yılmaz Tunç hat sich nach dem Angriff am Çağlayan-Gericht geäußert. Minister Tunç gab zudem bekannt, dass im Zusammenhang mit dem Vorfall 34 Personen festgenommen wurden.

12punto

Justizminister Yılmaz Tunç hat sich nach dem Angriff am Çağlayan-Gericht geäußert. 

Die wichtigsten Punkte aus der Erklärung von Minister Tunç:

„Heute gegen 11:32 Uhr gab es einen Angriffsversuch auf den Justizpalast in Istanbul.

Zunächst verurteile ich den heimtückischen Terroranschlag und übermittle unserer Nation meine Genesungswünsche. 

Der Gesundheitszustand unserer verletzten Bürger ist gut, sie werden in Krankenhäusern behandelt. Ich wünsche den verletzten Polizisten und Bürgern eine baldige Genesung. Den Verstorbenen wünsche ich Gottes Gnade.

Unsere heldenhaften Polizisten haben durch ihr entschlossenes und aufmerksames Handeln bei der Sicherheitskontrolle den heimtückischen Terroranschlag verhindert.

Es gab bereits früher einen Terroranschlag in Çağlayan. Unser Märtyrer-Staatsanwalt Mehmet Selim Kiraz war damals ermordet worden. Auch heute wurden die heimtückischen Terroristen, die möglicherweise dieselben niederträchtigen Ziele verfolgten, unschädlich gemacht.“

ANZAHL DER FESTNAHMEN AUF 34 GESTIEGEN

Tunç, der bekannt gab, dass nach dem Angriff 34 Personen festgenommen wurden, fuhr wie folgt fort:

Der Festnahmeprozess wird unter der Koordination von 5 Staatsanwälten und einem stellvertretenden Generalstaatsanwalt fortgesetzt.

Im Rahmen der gerichtlichen Untersuchung werden alle weiterhin überprüft.

„HÄTTEN SIE DEN EINGANG PASSIERT...“

Die Arbeiten bezüglich der Vorstrafenregister werden akribisch durchgeführt. Einer der Täter war 2024 wegen Mitgliedschaft in einer bewaffneten Terrororganisation zu 15 Jahren Haft verurteilt worden, die Strafe war bereits verbüßt.

Die andere Terroristin war ebenfalls wegen Terrorismus angeklagt, ihr Verfahren war noch beim Kassationsgericht anhängig. Hätten sie den Eingang passieren können, hätten sie möglicherweise einen noch größeren Terrorakt verübt.

Hier haben die Sicherheitskräfte sehr aufmerksam gehandelt und unter Inkaufnahme eigener Verletzungen einen größeren Terrorakt verhindert.

Ich übermittle der Justizgemeinschaft meine Genesungswünsche.