„Justizpaket“-Fiasko... Mann nach Haftentlassung tötet seine Lebensgefährtin durch Erwürgen!
Im Bezirk Sur in Diyarbakır hat der aus der Haft entlassene Okay Gür seine Lebensgefährtin Rojda Yakışıklı erwürgt. Nach der Tat vergrub der Tatverdächtige die Leiche der Frau auf einem unbebauten Grundstück.
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Im Bezirk Sur in Diyarbakır hat der 37-jährige Okay Gür, der zuvor wegen Drogenhandels inhaftiert war und erst kürzlich aus der Haft entlassen wurde, seine Lebensgefährtin, die 28-jährige Rojda Yakışıklı, getötet. Der Vorfall ereignete sich gestern im Weiler Sarıkaş im Stadtteil Beybulak.
NACH DEM MORD DIE LEICHE VERGRABEN
Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis lebte Okay Gür in seinem Haus und erwürgte Rojda Yakışıklı aus bisher ungeklärten Gründen. Gür brachte den leblosen Körper der Frau zu einem etwa 4 Kilometer vom Weiler entfernten unbebauten Grundstück und vergrub ihn dort.
Die Familie von Yakışıklı meldete der Gendarmerie, dass sie seit einiger Zeit nichts mehr von der Frau gehört habe. Infolge der Ermittlungen und Nachforschungen wurde festgestellt, dass Yakışıklı ermordet wurde.
Nach dem Vorfall wurde der Tatverdächtige Okay Gür von Gendarmerieeinheiten festgenommen. Die Leiche von Yakışıklı wurde bei Ausgrabungsarbeiten auf dem Gelände geborgen und zur Autopsie an das Institut für Rechtsmedizin überführt.
DURCH JUSTIZPAKET ENTLASSEN
Lokalen Medienberichten zufolge war Okay Gür im Rahmen des am 24. Dezember in der Großen Nationalversammlung der Türkei verabschiedeten 11. Justizpakets aus der Haft entlassen worden. Das Justizpaket hatte zur Freilassung von etwa 50.000 Strafgefangenen geführt. Es wurde darauf hingewiesen, dass der Tatverdächtige Gür kurz nach seiner Freilassung den Mord beging.