Kalte Dusche für AKP-Provinzchef durch Journalisten!
Bei einer Setzlingsverteilungszeremonie in Aydın sorgte ein Wortgefecht zwischen dem AKP-Provinzvorsitzenden Mehmet Erdem und dem Journalisten Ümit Yeşildağ für Aufsehen.
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Bei der Veranstaltung zur Setzlingsverteilung auf dem Atatürk-Stadtplatz zog eine kurze Auseinandersetzung die Aufmerksamkeit auf sich. Während die Bürgermeisterin der Stadt Aydın, Özlem Çerçioğlu, bei der Veranstaltung anwesend war, wurde die Spannung vor Ort zum Gesprächsthema unter den Teilnehmern.
SPANNUNG VOR ORT
Im weiteren Verlauf der Zeremonie richtete der Journalist Ümit Yeşildağ die Frage an Bürgermeisterin Özlem Çerçioğlu: „Es hieß, Sie könnten nicht auf die Straße gehen, doch Sie sind hier auf der Straße.“ Nach den Erklärungen von Çerçioğlu ergriff der AKP-Provinzvorsitzende von Aydın, Mehmet Erdem, das Wort, zielte auf die Republikanische Volkspartei (CHP) ab und äußerte: „Nachdem die Situationen in Uşak und Antalya ans Licht gekommen sind, frage ich mich, wie diese Leute überhaupt auf die Straße gehen können? Mit welchem Gesicht?“
Auf diesen Vorstoß von Erdem reagierte der Journalist Ümit Yeşildağ mit einem Seitenhieb auf die Gemeinde Köşk und entgegnete: „Wenn Sie rausgehen können, kann das jeder, Herr Vorsitzender.“ Der Dialog zwischen den beiden führte zu einer kurzzeitigen Spannung bei der Veranstaltung.
VORWÜRFE GEGEN GEMEINDE KÖŞK PRÄGTEN DIE VERANSTALTUNG
Es wurde beobachtet, dass die Entwicklungen im Bezirk Köşk in Aydın den Hintergrund der Spannungen bildeten. Es wurde berichtet, dass der Bürgermeister des Bezirks Köşk, Nuri Güler, aufgrund der kürzlich aufgekommenen Vorwürfe mit dem Antrag auf endgültigen Ausschluss und unter vorläufigen Maßnahmen an das Zentrale Disziplinarkomitee der AKP überwiesen wurde. Nach diesen Vorwürfen wurde bekannt gegeben, dass Nuri Güler aus der Partei ausgetreten ist.
Diese Entwicklungen standen auch bei der Setzlingsverteilungsaktion im Mittelpunkt der Diskussionen. Der Programmablauf der Veranstaltung wurde aufgrund dieser Polemik kurzzeitig unterbrochen, die Verteilung wurde jedoch anschließend fortgesetzt.