Kampagne „Wir wollen Kılıçdaroğlu nicht in Bodrum“: 15.000 Unterschriften gesammelt
Die in Bodrum gestartete Unterschriftenaktion „Wir wollen Kılıçdaroğlu nicht in Bodrum“ hat innerhalb von fünf Tagen 15.000 Menschen erreicht. Urlauber unterstützten die Kampagne trotz der hohen Temperaturen.
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Im Bezirk Bodrum in der Provinz Muğla ist die unter dem Titel „Wir wollen Kılıçdaroğlu nicht in Bodrum“ organisierte Unterschriftenaktion zu Ende gegangen. Im Rahmen der Kampagne wurden innerhalb von fünf Tagen 15.000 Unterschriften gesammelt. Besonders das große Interesse der Urlauber, die während der Sommersaison in den Bezirk kommen, fiel auf. Selbst bei Temperaturen von bis zu 40 Grad standen viele Menschen Schlange, um ihre Unterschrift abzugeben.
UNTERSCHRIFTENAKTION GESTARTET
Ayhan Karahan, der Organisator der Unterschriftenaktion und Sprecher der Initiative, kündigte an, dass die am 10. Juli gesammelten Unterschriften Kemal Kılıçdaroğlu persönlich in der Zentrale der Republikanischen Volkspartei (CHP) übergeben werden. Karahan erklärte: „Die Unterschriftenaktion erhielt große Unterstützung, sowohl von den Einwohnern Bodrums als auch von den Bürgern, die nach Bodrum kommen. Die Menschen in Bodrum mögen Kılıçdaroğlu vor allem deshalb nicht, weil er sich gegen Veränderungen sträubt. Das ist bereits der wichtigste Grund für den Konflikt mit Özgür Özel. Die Verschlossenheit gegenüber Veränderungen und sein konservativer Starrsinn haben dazu geführt, dass er keine Probleme mit der Linie von Erdoğan und Bahçeli hatte. Konservatismus und Rückständigkeit sind auch Nährböden für Groll.“
In seiner Erklärung betonte Karahan zudem, dass heute der letzte Tag des Unterschriftenstandes sei, man bisher fast 15.000 Unterschriften gesammelt habe und diese nicht per Post oder über andere Vermittler, sondern direkt an Kılıçdaroğlu übergeben würden. Er sagte: „Diese Unterschriften sind nicht nur bloße Unterschriften. Die Menschen haben ihre Herzen auf diesen A4-Blättern ausgeschüttet. Sie wollen eine Konfrontation. Wir werden diese Unterschriften als Boten und Sprecher überbringen. Die Eigentümer der Unterschriften sind die Menschen in Bodrum. Aufgrund des NATO-Gipfels herrscht in Ankara quasi der Ausnahmezustand. Der Ausnahmezustand wird in der Nacht zum 10. Juli aufgehoben. Wir werden uns in dieser Nacht auf den Weg zur CHP-Zentrale machen. Am 10. Juli werden wir in Bodrum gemeinsam Zeugen eines historischen Moments sein.“