Kein Urteil im Prozess gegen Rechtsanwalt Fırat Epözdemir
Der wegen „Mitgliedschaft in einer Organisation“ angeklagte Rechtsanwalt Fırat Epözdemir erschien heute zum dritten Mal vor Gericht; die Verhandlung wurde auf den 29. Januar 2025 vertagt.
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Der Rechtsanwalt und Vorstandsmitglied der Anwaltskammer Istanbul, Fırat Epözdemir, der aufgrund von Vorwürfen der „Mitgliedschaft in einer Organisation“ und „Propaganda für eine Organisation“ eine Zeit lang inhaftiert war und später freigelassen wurde, erschien heute zum dritten Mal vor Gericht. In der Verhandlung wurde kein Urteil gefällt, der Prozess wurde vertagt.
Das Gericht entschied, dass die nächste Sitzung aufgrund der laufenden Auswertungen der Akten am 29. Januar 2025 um 14.00 Uhr stattfinden soll.
HINTERGRUND DES PROZESSES
Im Rahmen der gegen Fırat Epözdemir geführten Ermittlungen hatte die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul ihn am 23. Januar festnehmen lassen; nach dreitägigen Verfahren wurde er wegen des Vorwurfs der „Mitgliedschaft in einer bewaffneten Terrororganisation“ und „Propaganda für eine Organisation“ inhaftiert. Aufgrund dieser Anschuldigungen droht ihm eine Freiheitsstrafe von bis zu 20 Jahren.
FREILASSUNG BEI DER ERSTEN VERHANDLUNG
In der ersten Verhandlung vor dem 24. Schwurgericht in Istanbul wurde entschieden, die Untersuchungshaft von Epözdemir aufzuheben und ein Ausreiseverbot zu verhängen.
Nach der zweiten Verhandlung am 16. September wurde auch in der heutigen dritten Sitzung am 27. November 2025 kein Urteil in der Sache gefällt und das Verfahren erneut vertagt.