Keine Lehren gezogen! Wieder Erdbeben, wieder Mobilfunk-Krise: Minister Uraloğlu dementiert

Nach dem Erdbeben der Stärke 6,1 in Balıkesir kam es, wie schon bei früheren schweren Beben, erneut zum Zusammenbruch der Mobilfunknetze. Der Bürgermeister gab an, aufgrund der Kommunikationsausfälle einige Orte nicht erreichen zu können. Der Verkehrsminister behauptete hingegen, es habe keine Unterbrechungen gegeben.

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Nach dem Erdbeben der Stärke 6,1 im Landkreis Sındırgı in Balıkesir fielen die Störungen in der Kommunikationsinfrastruktur auf. Die Mobilfunkbetreiber, die bereits nach früheren schweren Erdbeben häufig kritisiert wurden, hatten auch diesmal Schwierigkeiten, die Kommunikation in der Region aufrechtzuerhalten. Im Erdbebengebiet brachte insbesondere das Scheitern von Mobiltelefongesprächen und die Überlastung der Kommunikationsleitungen die Bevölkerung in eine schwierige Lage.

ERKLÄRUNG DES BÜRGERMEISTERS: WIR KONNTEN KEINE KOMMUNIKATION AUFBAUEN

Der Bürgermeister von Sındırgı, Serkan Sak, ging auf die Kommunikationsprobleme nach dem Erdbeben ein und erklärte: "Aufgrund des Ausfalls der Mobilfunknetze hatten wir Schwierigkeiten, einige Orte zu erreichen. Solche Probleme verhindern, dass Hilfe und Rettungsmaßnahmen rechtzeitig eintreffen." Der Bürgermeister äußerte sich zu den Schwierigkeiten derjenigen, die Hilfe in das Erdbebengebiet schicken wollten und dabei auf Kommunikationsprobleme stießen.

WURDEN DIE LEHREN AUS DEN VORHERIGEN ERDBEBEN VERGESSEN?

Die Mobilfunkbetreiber waren bereits während der Erdbeben mit Zentrum in Kahramanmaraş am 6. Februar stark kritisiert worden. Damals waren die Mobilfunknetze ausgefallen und die Kommunikation im Erdbebengebiet konnte tagelang nicht sichergestellt werden.

MINISTER URALOĞLU DEMENTIERT

Der Minister für Verkehr und Infrastruktur, Abdulkadir Uraloğlu, erklärte, dass es bei der Kommunikation keinerlei Unterbrechungen gegeben habe und mobile Basisstationen in die Region entsandt worden seien.