Kemal Kılıçdaroğlu sendet Botschaft an Erdoğan: 'Wir werden den Kampf nicht aufgeben' – Mahnung zur verfassungsmäßigen Ordnung

Der ehemalige CHP-Vorsitzende Kemal Kılıçdaroğlu hat die Regierung für die Inhaftierung junger Menschen kritisiert, die im Zuge der Proteste gegen die Verhaftung des CHP-Präsidentschaftskandidaten und Bürgermeisters von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, festgenommen wurden.

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Die Straßenproteste, die von Studierenden der Universität Istanbul nach der Annullierung des Diploms von Ekrem İmamoğlu initiiert wurden, dauerten nach dessen Verhaftung weiter an. 

Von den Universitätsstudierenden, die eine aktive Gruppe bei den Straßenprotesten bildeten, befinden sich noch immer 301 junge Menschen in Haft. Von Politikern über Künstler bis hin zu breiten Teilen der Bevölkerung halten die Forderungen nach Freiheit für diese 301 jungen Menschen an.

Einer derjenigen, die sich diesbezüglich zu Wort meldeten, war der ehemalige CHP-Vorsitzende Kemal Kılıçdaroğlu. Kılıçdaroğlu richtete, ohne Namen zu nennen, einen Appell an den AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Erdoğan und mahnte die Einhaltung der verfassungsmäßigen Ordnung an.

Kılıçdaroğlus Beitrag:

"Unsere jungen Kinder wurden nur deshalb inhaftiert, weil sie von ihren verfassungsmäßigen Rechten Gebrauch gemacht haben. Die Bildungslaufbahn dieser jungen Menschen, die rechtswidrig in Gefängnisse geworfen wurden und gezwungen sind, das Fest fernab ihrer Familien zu verbringen, erleidet durch die bevorstehenden Prüfungen einen schweren Schlag.

Als ob es nicht genug wäre, die Zukunft der Jugend dieses Landes zu stehlen, wird ihnen nun auch noch die Freiheit genommen. All diese jungen Menschen sind sowohl unsere Zukunft als auch unsere Ehre.

Wir werden den Kampf nicht aufgeben, bis all unsere Kinder, die dich dazu ermahnt haben, die verfassungsmäßige Ordnung einzuhalten, wieder in Freiheit sind."