Kette von Versäumnissen beim Brand in Kartalkaya: Gutachten veröffentlicht

Das Sachverständigengutachten zur Brandkatastrophe in Bolu-Kartalkaya, bei der 78 Menschen ihr Leben verloren, wurde veröffentlicht. Dem nach 60-tägigen Untersuchungen erstellten Bericht zufolge trägt die Provinzverwaltung von Bolu die Hauptverantwortung, da sie „die Kontrollen nicht rechtzeitig und nicht ordnungsgemäß durchgeführt“ habe.

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Bei der Brandkatastrophe in Kartalkaya kamen 79 unserer Bürger ums Leben. Das Sachverständigengutachten zur Kette der Versäumnisse wurde nach 60 Tagen veröffentlicht. Dem Bericht zufolge wird die Provinzverwaltung von Bolu als erstverantwortlich eingestuft.

Dem Gutachten zufolge:

Die Hoteleigentümer und Vorstandsmitglieder haben bekannte Mängel wissentlich nicht behoben und eine Reihe von Versäumnissen verursacht.

Das Innenministerium stellte fest, dass die Provinzverwaltung von Bolu ihre Aufgaben nicht ordnungsgemäß erfüllt hat.

Die Feuerwehr der Stadtverwaltung Bolu führte die Inspektionen nachlässig und unzureichend durch und bearbeitete die festgestellten Mängel nicht in der erforderlichen Weise.

Das Ministerium für Kultur und Tourismus blieb bei der Erfüllung seiner Verantwortlichkeiten unzureichend.

Das Ministerium für Arbeit und soziale Sicherheit führte die Kontrollen nicht rechtzeitig und nicht ordnungsgemäß durch.